02.09.2026: Debatte im Hessischen Landtag nimmt Bezug auf GISS-Studie Die Hessische Landesregierung startet eine neue Initiative zur Bekämpfung der Wohnungslosigkeit. 15 Modellprojekte setzen Handlungsempfehlungen der GISS-Studie aus dem Jahr 2023/24 um. Am 2. September 2026 debattierte der Landtag den Entschließungsantrag „Erfolgreiche Ansätze gegen Wohnungs- und Obdachlosigkeit erproben und ausbauen – koordinierte Armutsprävention für Hessen“, der sich auf die Studie der GISS und ihre operativen und strukturellen Handlungsempfehlungen zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit stützt. Zu den Redebeiträgen…
01.09.2026: Auftaktveranstaltung „Landesweite Umsetzung von Housing First in Nordrhein-Westfalen“ 
Am 1. September 2026 stellte der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, Karl-Josef Laumann, das Umsetzungskonzept Housing First des Landes Nordrhein-Westfalen vor. Jeder Mensch brauche die eigene Wohnung als Anker, um ein gutes Leben führen zu können, sagte er. Deshalb ergänze das Umsetzungskonzept die Maßnahmen des Hitze- und Kälteschutzes und die Arbeit der „Kümmerer“-Projekt, die das Land seit 2020 fördert. Mitglieder des Landtages, der SozialstiftungNRW sowie Vertreterinnen und Vertretern der Wohnungswirtschaft, der Landschaftsverbände, des Bundesverbandes Housing First und der kommunalen und freiverbandlichen Spitzenverbände tauschten sich mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kreisen und kreisfreien Städten in NRW zur Umsetzung von Housing First in allen Regionen des Landes aus. Die GISS beriet das Land zum Umsetzungskonzept und moderierte die Veranstaltung.
25.08.2026: Formative Evaluation des „Scaling-up”-Prozesses von Housing First in Düsseldorf Der Bürgermeister der Stadt Düsseldorf hat sich das Ziel gesetzt, Düsseldorf zum Vorreiter im Kampf gegen Obdachlosigkeit zu machen. Der bereits in Düsseldorf erfolgreich praktizierte Housing-First-Ansatz soll in verstärktem Maße dazu genutzt werden, Obdachlosigkeit dadurch zu überwinden, dass die betroffenen Menschen in dauerhafte Mietverhältnisse gebracht werden und dort die benötigten und erwünschten wohnbegleitenden Hilfen bekommen, um erneute Wohnungslosigkeit zu vermeiden und weitere Integrationsschritte vollziehen zu können. Die GISS wurde damit beauftragt, den sehr dynamischen („scaling up“) Prozess von einem Projekt mit relativ begrenzten Kapazitäten zu einer stadtweiten Strategie mit Hunderten von Wohneinheiten und einem starken Aufwuchs der Wohnbegleitung im Rahmen einer formativen Evaluation für zunächst zwei Jahre zu begleiten.
17.08.2026: GISS-Forschungsprojekt zu Kosten der Wohnungslosigkeit Für die Diakonie Deutschland führt die GISS zwischen August 2026 und November 2027 das Forschungsprojekt „Kosten der Wohnungslosigkeit – Alternative Maßnahmen für eine effizientere Wohnungsnotfallhilfepraxis“ durch. Anhand von beispielhaften Fallvignetten stellt die Kurzstudie Vergleichsrechnungen an: Welche Kosten verursacht Wohnungslosigkeit über alle Sektoren und Leistungsträger hinweg? Welche Maßnahmen erweisen sich als effizient, welche versprechen Einsparpotenziale für wen? Ziel des Forschungsvorhabens ist es, gute und übertragbare Praxisbeispiele zu identifizieren. Handlungsempfehlungen sollen die konkrete politische Vertretungsarbeit unterstützen. Eine Gruppe diakonischer Träger begleitet das Projekt.
05.08.2026: Treffen der Menschen mit Armutserfahrung in Düsseldorf Am 6. August trafen sich in der Hochschule Düsseldorf rund 100 Menschen mit Armutserfahrung, um sich miteinander und mit Unterstützer*innen auszutauschen und politische Forderungen, etwa zu den Themen, Partizipation, Arbeit, Wohnen oder Digitalisierung zu erarbeiten. Jutta Henke nahm als Vertreterin der Wissenschaft an der Arbeitsgruppe Wohnen teil. Sehenswert: Der Beitrag zum Treffen in der WDR Lokalzeit. Auch das Deutschlandradio war vor Ort und sammelte Stimmen zum Thema „Zwangsräumung", darunter die von GISS-Geschäftsführerin Jutta Henke. Zum Deutschlandradio-Beitrag …
15.07.2026: 6. Runder Tisch Housing First 
Zum „6. Runden Tisch Housing First“ lud der Paritätische NRW am 15.7. nach Bochum. Viel habe sich seit der ersten Veranstaltung verändert, eröffnete Samina Iman von der Parität den Fachaustausch. Housing First habe sich längst als wirksamer Ansatz zur Überwindung von Wohnungslosigkeit etabliert. Nun aber gehe es um den nächsten Schritt: Wie wird aus einem erfolgreichen Projekt ein dauerhaft tragfähiges Regelangebot? Den Ansatz des NRW-Umsetzungskonzeptes Housing First und die Fördermöglichkeiten der SozialstiftungNRW stellte Jürgen Thomas vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen vor. GISS-Geschäftsführerin Jutta Henke diskutierte in ihrem Vortrag Ideen und sozialrechtliche Instrumente für eine Regelförderung und Julia von Lindern (Geschäftsführerin Bundesverband Housing First) fragte nach den Unterstützungsmöglichkeiten der Kommunen. In einem gemeinsamen Workshop (Bild) stiegen die beiden mit den Teilnehmenden nachmittags in die praktische Planung ein. Und Kollegen vom Bremer Hoppenbank e.V. begeisterten für die Arbeit von Peers in Housing-First-Projekten.
13.07.2026: GISS-Studie befördert Weiterentwicklung der Wohnungsnotfallhilfen in Hessen Das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales zieht aus der GISS-Studie aus dem Jahr 2023/24 Konsequenzen und fördert 15 Modellprojekte. Die GISS erhob, wie viele Menschen in Hessen von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen waren. Zugleich gab sie umfassende Empfehlungen, wie sich die Wohnungsnotfallhilfen in Hessen weiterentwickeln lassen.
Nun hat das Ministerium ein Förderprogramm aufgelegt, um die Wohnungsnotfallhilfen strategisch zu verbessern. Sechs Modellprojekte zielen darauf, Fachstellen im ländlichen Raum auszuweiten. Sechs weitere Projekte setzen das Housing-First-Konzept um. Zwei Projekte widmen sich der Verbesserung des Schnittstellenmanagements, um Wohnungslosigkeit nach Aufenthalten in Haft, einer Klinik oder einer stationären Einrichtung zu vermeiden. Ein weiteres Projekt gründet einen Tagestreff für wohnungslose Frauen.
Zur Pressemitteilung des Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales…
26.06.2026: Destatis vermeldet leichten Rückgang der Zahl von Wohnungslosen Wie das statistische Bundesamt heute meldet, ist die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland leicht zurückgegangen. Auf Basis der Auswertungen der Meldungen aus Kommunen und Einrichtungen meldet Destatis einen Rückgang um 5 Prozent. Zum Stichtag 31. Januar 2026 wurden in Deutschland rund 452.900 Wohnungslose gemeldet.
Mit einem Anteil von 35 Prozent bilden alleinstehende Menschen weiterhin die größte Gruppe unter von Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen. Bei 31 Prozent aller dokumentierten Fälle von Wohnungslosigkeit sind Kinder mit betroffen. Die Zahl wohnungsloser Frauen ist weiterhin hoch, rund 42 Prozent der untergebrachten Personen sind weiblich. Nach Nationalitäten betrachtet, stellen Ukrainer*innen mit 28 Prozent weiterhin die größte Gruppe, wenngleich hier ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist.
Verdeckt wohnungslose Menschen und jene, die auf der Straße ohne jede Unterkunft leben, werden von der Destatis-Statistik nicht erfasst. Zur Destatis-Pressemitteilung…
16.06.2026: Die GISS beim 11. Hamburger Architektursommer zum Jahresthema „Mensch“ GISS-Mitarbeiter Axel Steffen hält am 25. Juni 2026 im Rahmen des 11. Architektursommers einen Vortrag zu Housing First und dem Umgang von Kommunen mit Wohnungslosigkeit. Die Veranstaltung startet um 18:00 Uhr im auau-Raum für Architektur und endet mit einer Begehung des Trinitatis Quartiers in Harburg-Altona.
Um Anmeldung wird gebeten: office@auau.eu16.06.2026: Die wissenschaftliche Begleitung der Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“ des MAGS NRW geht in die nächste Runde Bereits seit 2019 begleitet und unterstützt die GISS das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen sowie alle weiteren beteiligten Akteure bei der Entwicklung und Umsetzung des bundesweit richtungsweisenden Programms zur Überwindung von Wohnungslosigkeit. Das MAGS NRW möchte die erfolgreiche Zusammenarbeit fortführen und hat die GISS auch für die Jahre 2026 und 2027 mit der wissenschaftlichen Begleitung beauftragt.
15.06.2026: GISS-Beitrag in EBET-Fachbuch Im September 2024 fand in der Evangelischen Akademie in Frankfurt am Main der Kongress des Evangelischen Bundesfachverbands Existenzsicherung und Teilhabe e.V. (EBET) unter dem Titel „Wohnst Du schon oder verzweifelst Du noch?“ statt. Aus diesem Austausch verschiedenster Praktiker*innen der Sozialen Arbeit, Vertreter*innen der Träger, Verbände und Verwaltungen, Wissenschaftler*innen sowie Expert*innen in eigener Sache entstand ein Fachbuch mit dem Titel „Wohnst Du schon oder verzweifelst Du noch? Angemessenes Wohnen gewährleisten“, das rechtliche, politische sowie gesellschaftliche Maßnahmen beschreibt. Der Beitrag der GISS von Jutta Henke und Volker Busch-Geertsema lautet „Vorfahrt am Wohnungsmarkt – Ansätze zur Überwindung von Wohnungslosigkeit durch gezielte und dauerhafte Wohnungsversorgung“.
15.06.2026: NÜST-Fachtag in Hamburg Am 15. Juni 2026 veranstaltete der Trägerverbund der Notübernachtungsstellen für junge Volljährige in Hamburg (NÜST) einen Fachtag. 100 Teilnehmende aus Fachkreisen, Verwaltung und Politik kamen zusammen. Die Träger präsentierten die dezentralen Einrichtungen und schilderten, wie der Aufenthalt in der NÜST die Lebenssituationen junger Volljähriger positiv veränderte. Die GISS stellte erste Ergebnisse der begleitenden Evaluation vor. Der NDR berichtete...
15.06.2026: Ergebnisse des European Homelessness Counts veröffentlicht Das Projekt „European Homelessness Counts“ zielte darauf ab, einen gemeinsamen Ansatz zur Erfassung von Wohnungslosigkeit in ausgewählten Städten der Europäischen Union zu entwickeln und zu erproben. Als Reaktion auf den wachsenden Bedarf an zuverlässigen und vergleichbaren Daten hat das Projekt die ETHOS-Light-Typologie operationalisiert und eine modulare Methodik angewandt, die sich an unterschiedliche lokale Kontexte anpassen lässt. Im Jahr 2024 wurden Zählungen in 15 Städten in 10 Mitgliedstaaten durchgeführt, im Jahr 2025 wurde dies auf 35 Städte in 21 Mitgliedstaaten ausgeweitet. Die GISS führte die Zählungen und Befragungen in Bochum, Münster, Potsdam und Rostock durch. Die Ergebnisse des Projekts sind abrufbar unter: https://www.kuleuven.be/lucas/en/eu_homelessness_counts
18.05.2026: Berichterstattung über die gesundheitliche Situation bei Menschen ohne eigenen Wohnraum Im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege konzipiert und pilotiert ein Team der GISS zwischen Mai 2026 und Dezember 2027 die neue Berichterstattung über die gesundheitliche Situation bei Menschen ohne eigenen Wohnraum (GBE Wohnungslosigkeit) in Berlin. Die Berichterstattung stützt sich auf die Daten der niedrigschwelligen Ambulanzen für wohnungslose und nicht-versicherte Menschen und soll durch weitere Daten zur gesundheitlichen Versorgung von wohnungslosen Menschen sowie durch qualitative Erhebungen ergänzt werden. Ein breit angelegter Beteiligungsprozess bezieht Akteure aus den Wohnungsnotfallhilfen und aus dem Gesundheitssystem ein. Menschen ohne Wohnung beteiligen sich in Forschungswerkstätten an der Entwicklung von Gesundheitsindikatoren. [...]18.05.2026: Digitale Teilhabe von Menschen in Wohnungsnotlagen – GISS stellt Studienergebnisse vor Zwischen Juli und Dezember 2025 untersuchte die GISS Fragen der digitalen Spaltung und der digitalen Teilhabe bei Nutzer*innen von Angeboten der Wohnungsnotfallhilfen in Nordrhein-Westfalen. 1.026 Menschen beteiligten sich an einer Online-Befragung zum Zugang und zur Nutzung digitaler Technologien – mehr Menschen in Wohnungsnotlagen wurden in Deutschland noch nie auf digitalem Weg erreicht. 21 Menschen erzählten in Einzelinterviews und Fokusgruppen von ihren Teilhabewünschen und -möglichkeiten. Für die Nutzer*innen von Wohnungsnotfallhilfen ist digitale Teilhabe ein selbstverständlicher Aspekt der gesellschaftlichen Zugehörigkeit und sie wird als Teil des Existenzminimums aufgefasst. In ihrer Ausstattung und beim Zugang zur digitalen Welt sind die befragten Menschen deutlich [...]
13.05.2026: Evaluation der „WG Zuhause“ Vier Jahre lang evaluiert die GISS das innovative Modellprojekt „WG Zuhause“ der Gemeinnützigen Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit mbH Wilhelmshaven (GPS). Die Pflegewohngemeinschaft bietet vier jungen Mieter*innen, die aufgrund einer Beeinträchtigung und ihres besonders herausfordernden Verhaltens auf ständige Assistenz, Beziehungskontinuität und eine reizarme Umgebung angewiesen sind, ein Zuhause. Die partizipative Evaluation will herausfinden, ob in der „WG Zuhause“ neue Teilhabechancen entstehen und wie sich das Leben in der WG von der Versorgung in einer besonderen Wohnform unterscheidet.12.05.2026: Evaluation der Sozialen Wohnraumagentur Köln Als erste Millionenstadt in Deutschland verfügt die Stadt Köln seit August 2025 über eine Soziale Wohnraumagentur zur Versorgung wohnungsloser Menschen mit Wohnraum. In Trägerschaft der Diakonie Michaelshoven soll die Agentur innerhalb von drei Jahren einen möglichst großen Wohnungsbestand aufbauen und vermitteln. Die GISS hat bereits mehrfach den Aufbau entsprechender Organisationen in anderen Städten und Kreisen begleitet und evaluiert das Kölner Projekt über einen Zeitraum von etwa eineinhalb Jahren.12.05.2026: „Never Walk Alone” in Bocholt Die GISS evaluiert seit April 2026 das Projekt „Never Walk Alone“ in Bocholt. Das Projekt verfolgt das Ziel, Einsamkeit von Menschen in Wohnungsnotlagen zu begegnen und Integration zu fördern. Dafür werden niedrigschwellige und nachhaltige Angebote für die Zielgruppe entwickelt und etabliert, die einerseits neue Räume zur Begegnung schaffen und andererseits Zugänge in bestehende Strukturen ermöglichen sollen. Die GISS begleitet das dreijährige Vorhaben, um herauszufinden, inwiefern insbesondere die Zielgruppen erreicht werden, die bisher von entsprechenden Angeboten ausgeschlossen waren und unter welchen Bedingungen es die gewünschten Wirkungen entfaltet.04.05.2026: „Was die Bundesregierung gegen Wohnungslosigkeit unternimmt“ (SZ 2./3.5.2026) In der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 2./3. Mai hat sich GISS-Vorstand Volker Busch-Geertsema zu der Frage geäußert, „Was die Bundesregierung gegen Wohnungslosigkeit unternimmt“ (so der Titel des Artikels). Er stellte fest, dass es bei der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans viele kleine positive Schritte gebe, „aber keinen großen Wurf“. „Mit der derzeitigen Umsetzung wird die Bundesregierung ihre Ziele im Kampf gegen Wohnungslosigkeit verfehlen.“ Eine deutliche Reduktion der Wohnungslosigkeit bis 2030 wäre aber schon ein Erfolg. Busch-Geertsema wies auf die bestehenden Barrieren für Wohnungslose bei der Suche nach Sozialwohnungen hin und betonte die Bedeutung von gesetzlichen Änderungen zur Verbesserung der Prävention von Wohnungslosigkeit.28.04.2026: Evaluation Cared.Wende in Münster Seit Mai 2024 evaluiert die GISS das Projekt Cared.Wende der Bischof-Hermann-Stiftung (BHS) in Münster. Es wird im Aktionsprogramm „Hilfen in Wohnungsnotfällen“ des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) gefördert und soll die Situation von wohnungslosen Menschen mit Pflegebedarf verbessern. Nun hat das Projekt seine Erhebungen im Münsteraner Hilfesystem abgeschlossen und die BHS legt ihren Forschungsbericht vor. In der zweiten Projektphase wird es praktisch: Die Fachkräfte im Projekt begleiten Menschen mit Bedarf an pflegerischen Hilfen im Hilfesystem.16.04.2026: Landespsychiatrieplan NRW 2025 erschienen Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat den „Landespsychiatrieplan 2025: Psychische Gesundheit in Nordrhein-Westfalen“ veröffentlicht: „Ein Schwerpunkt des Landespsychiatrieplans liegt neben der gemeindenahen Versorgung vor allem in der Vernetzung der Hilfsstrukturen. … Auch Herausforderungen beim Zugang zu den Hilfesystemen für spezifische Zielgruppen werden im Landespsychiatrieplan 2025 beleuchtet und Lösungsansätze skizziert.“ (MAGS-Pressemeldung) GISS-Geschäftsführerin Jutta Henke war an der Erarbeitung des LPP NRW als externe Sachverständige beteiligt.01.04.2026: GISS-Input bei LWL-Wissensreihe GISS-Mitarbeiterin Katharina Brüchmann stellte am 20. März 2026 im Rahmen der LWL-Serie „Wissen kompakt" ausgewählte Daten der zweiten Befragungswelle der Langzeitstudie „Care Leaver Statistics" (CLS) vor. Mit rund 120 Fach- und Leitungskräften der Kinder- und Jugendhilfe erörterte sie die finanzielle Situation von Care Leaver*innen, ihre soziale Unterstützung und ihre Wohnsituation nach der Jugendhilfe. Gemeinsam diskutierten sie die Relevanz der Ergebnisse für die Praxis.17.03.2026: Prävention gegen Wohnungsverlust spart Kosten GISS-Geschäftsführerin Jutta Henke eröffnete den Fachtag der Caritasverbände der Diözese und für den Bezirk Limburg e.V. am 25. Februar 2026 mit einem Vortrag zum Thema Wohnungssicherung in Landkreisen. Sie betonte die Bedeutung von trägerübergreifender Kooperation und von kommunalen Frühwarnsystemen, um das Risiko wohnungslos zu werden, bereits im Vorfeld zu minimieren. Mehr zu dieser Veranstaltung...27.01.2026: „Leitfaden für die Unterbringung wohnungsloser Menschen“ veröffentlicht Im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung und unterstützt von Rechtsanwalt Karl-Heinz Ruder und der RegioKontext GmbH erarbeitete ein Team der GISS den heute veröffentlichten „Leitfaden für die Unterbringung wohnungsloser Menschen“.
Als Orientierungshilfe für Personen und Institutionen gedacht, die von Obdachlosigkeit betroffene Menschen unterbringen, befasst er sich mit allen relevanten Praxisfragen rund um die Unterbringung:
Wie sieht eine rechtlich und fachlich überzeugende, adäquate und menschenwürdige Unterbringung obdachloser Menschen aus? Welche Vorgaben lassen sich aus internationalen Verträgen und Konventionen ableiten? Welche Normen setzt das Polizei-, Sicherheits- und Ordnungsrecht? Welche sozialgesetzlichen Leistungen können untergebrachte wohnungslose Menschen und ihre Familien dabei unterstützen, ihre Lage besser zu bewältigen und Wohnungslosigkeit zu überwinden? Wie lässt sich eine bedarfsgerechte und integrationsorientierte Unterbringung für unterschiedliche Zielgruppen erreichen? Welche Besonderheiten sind bei Kälte- und Hilfeschutz zu beachten? Und wie sieht die Schnittstelle zur Wohnungsversorgung aus?
In einem Expertenkreis begleiteten die kommunalen Spitzenverbände, Landesministerien und Kommunen, Wissenschaft, Fachverbände der Wohlfahrtspflege, Expert*innen aus Erfahrung und weitere Akteure aus dem NAP-Prozess die Ausarbeitung. Eine Begleitgruppe, die nur aus Menschen mit Unterbringungserfahrung bestand, verfasste ein kommentierendes Kapitel. Die Empfehlungen in den einzelnen Kapiteln werden durch anschauliche Beispiele guter Praxis unterstützt.
Pressemitteilungen:
Deutsches Institut für Menschenrechte
BAG Wohnungslosenhilfe e.V.
Die Diakonie Deutschland und der Evangelische Bundesfachverband Existenzsicherung und Teilhabe e.V. (EBET)
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Gesamtverband e.V.
Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e.V.
Deutscher Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V.
Bahnhofsmission Deutschland e.V.
Meldungen/Links:
Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) gGmbH
Koordination Wohnungslosenhilfe Nord- und Südbayern
die:gemeinde zur Bedeutungs des Leitfadens für kleinere Kommunen

