Aktuelles von gestern und vorgestern
  • Willkommen auf der neu gestalteten Website der GISS!Die neue Website der GISS ist im Netz. Wir freuen uns sehr über Ihren Besuch, hoffen, Sie finden das, was Sie suchen, und danken für Ihr Interesse an unserer Arbeit! Dank geht auch an Matthias Nagler von brand & neu für Technik und Webdesign und an Andre Zelck für die Fotos.
  • Evaluation der Sozialen Wohnraumagentur in BethelMit Beginn des Jahres 2020 begann die Begleitforschung zum Modellprojekt des Aufbaus einer sozialen Wohnraumagentur durch bethel.regional in Bielefeld. Ziel dieser intermediären Institution ist es, einen Zugang zur Normalwohnraum für vom Wohnungsmarkt bisher ausgeschlossene Menschen zu schaffen. In den ersten Wochen konnten bereits einige Wohnungen akquiriert und an wohnungslose Haushalte vermietet werden. Auch eine strategische Projektbegleitgruppe sowie eine trägerübergreifende Belegungsgruppe, in der die Vermietung an konkrete Haushalte diskutiert wird, wurden eingerichtet. Aktuell werden die Dokumentationsinstrumente entwickelt und abgestimmt, auf deren Grundlage die Wirkung des Projektes durch die GISS evaluiert wird.
  • brand eins: Interview mit Volker Busch-GeertsemaEin Beitrag im Wirtschaftsmagazin brand eins (Heft 4/2020) beschäftigt sich unter dem Titel „Erst die Lösung. Dann das Problem“ mit der Realisierung des Housing-First-Ansatzes in Finnland und in Berlin. GISS Mitarbeiter Prof. Dr. Volker Busch-Geertsema äußert sich in dem Beitrag kritisch zu einer rein ökonomischen Argumentation für den Ansatz. Wichtiger sei, dass das gleiche Geld wesentlich effektiver eingesetzt werde, wenn Wohnungslosigkeit tatsächlich reduziert werde, anstatt sie nur zu verwalten. Zum Beitrag...
  • Jutta Henke als Expertin im Sozialausschuss des Bundestages (↓ Stellungnahme)Zum Entwurf des Wohnungslosenberichterstattungsgesetzes (WoBerichtsG) fand am 13.01.2020 eine Anhörung im Sozialausschuss des Bundestages statt, an der GISS-Geschäftsführerin Jutta Henke als Expertin teilnahm. Die GISS begrüßte das Vorhaben, eine bundesweite Wohnungslosenstatistik einzuführen und diese durch eine Wohnungslosenberichterstattung zu möglicherweise untererfassten Teilgruppen zu flankieren.
  • Forschung im internationalen KontextBei der übergreifenden Evaluation der internationalen Kampagne des Institutes for Global Homeless „A Place to Call Home“ hat die GISS federführend die Begleitforschung von vier Städten übernommen, die bis Ende des Jahres 2020 Straßenobdachlosigkeit erheblich reduzieren wollen. In Brüssel (Belgien), Rijeka (Kroatien) und Montevideo (Uruguay) wurden zwischenzeitlich lokale Forschungsteams mit der Durchführung von Interviews und Gruppendiskussionen nach einheitlichen Fragestellungen beauftragt, die die GISS zusammen mit der Partneruniversität Heriot-Watt in Edinburgh entwickelt hat. In Santiago de Chile steht die Auftragserteilung noch aus.
     
  • GISS dokumentiert Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Wohnungsnotfallhilfen
    GISS dokumentiert Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Wohnungsnotfallhilfen
    Innerhalb weniger Wochen hat die Corona-Pandemie das öffentliche Leben in Deutschland grundlegend und auf unbestimmte Zeit verändert. Viele Schutzmaßnahmen hatten unmittelbare Auswirkungen auf die Wohnungsnotfallhilfen. Sie haben die prekären Lebenslagen von Menschen verschärft, die sich bei der Bewältigung ihres Alltags in hohem Maß auf ehrenamtliche oder institutionelle Unterstützung verlassen (müssen). Infrastrukturangebote wie Beratungsstellen und Tagesaufenthalte für Wohnungslose wurden vielerorts geschlossen. Überwiegend von älteren und bereits lang aus dem Berufsleben ausgeschiedenen Ehrenamtlichen getragene Unterstützungsangebote wie Tafeln, Sozialkaufhäuser, Mittagstische etc. konnten ihren Betrieb nicht [...]
  • 2020–2023: Die GISS übernimmt die wissenschaftliche Begleitung der Weiterentwicklung der Wohnungslosenhilfe in Rheinland-PfalzIn den Jahren 2020 bis 2023 wird die GISS die fachliche Entwicklung der Wohnungslosenhilfe in Rheinland-Pfalz wissenschaftlich begleiten: Auf der Grundlage aktualisierter und zeitgemäßer Konzepte sollen die weitere Dezentralisierung von Angeboten und der Aufbau zielgruppenspezifischer Dienste vorangetrieben werden. Die 2019 veröffentlichten Rahmenempfehlungen des Landes sollen den Kommunen als Unterstützung bei der Sozialplanung und der Verzahnung von Hilfen dienen. Einzelfallhilfen sollen entsprechend der Erkenntnisse aus dem bisherigen Prozess besser gesteuert werden. Schließlich soll die Weiterentwicklung der Hilfen möglichst gemeinsam mit den örtlichen Trägern der Sozialhilfe fortgesetzt werden. Ambulante Strukturen sollen [...]
  • NDV 11/2019 veröffentlicht Ergebnisse der GISS-StudieIm Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge (11/2019) geben Volker Busch-Geertsema, Jutta Henke und Axel Steffen einen kompakten Überblick über die Ergebnisse der Studie „Entstehung, Verlauf und Struktur von Wohnungslosigkeit und Strategien zu ihrer Vermeidung und Behebung”.  
     
  • Viel Interesse an den Ergebnissen der bundesweiten GISS-Studie zu WohnungslosigkeitDie Ergebnisse der bundesweiten GISS-Untersuchung stoßen auf großes Interesse. Bei verschiedenen Gelegenheiten werden und wurden sie der Öffentlichkeit vorgestellt. 12.09.2019: Jutta Henke trägt beim Hauptausschuss des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge in Berlin vor, der sich – passend – mit dem Thema Wohnungslosigkeit beschäftigt: „Wohnen als soziale Frage & Menschen in Wohnungsnot” (Zur Dokumentation ... ) 15.10.2019: Einladung in den Arbeitskreis Sozialplanung im Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie. Was bedeuten die Befunde für Thüringen? 24.10.2019 Beim Fachtag der Evangelischen Wohnungsnotfallhilfe und [...]
  • Jutta Henke berichtet zu wohnungslosen Frauen im Sozialausschuss des NRW-LandtagsBei der Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales im NRW-Landtag zum Thema „Wohnungslosigkeit von Frauen entgegen wirken – Hilfeangebote flächendeckend ausbauen – Ursachen beseitigen“ erhielt GISS-Geschäftsführerin Jutta Henke am 30.10.2019 die Gelegenheit, zur Situation wohnungsloser Frauen zu sprechen. Die schriftliche Stellungnahme der GISS wurde als Stellungnahme 17/1950 veröffentlicht.
    Zur Stellungnahme ...
     
  • Rahmenempfehlungen der GISS zum Ausbau und zur Weiterentwicklung der Hilfen für von Wohnungslosigkeit bedrohte und betroffene Menschen in Rheinland-Pfalz veröffentlichtAuf der Homepage des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz wurden die Rahmenempfehlungen veröffentlicht, die die GISS gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Kommunen und Wohlfahrtsverbänden zur zielgerichteten Versorgung von Wohnungsnotfällen in Rheinland-Pfalz entwickelt hat. Die GISS unterstützt das Ministerium und das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz bei der Ausrichtung der Wohnungsnotfallhilfen in Rheinland Pfalz.
  • Forschungsbericht zu „Entstehung, Verlauf und Struktur von Wohnungslosigkeit und Strategien zu ihrer Vermeidung und Behebung“ ist erschienen (BMAS, Forschungsbericht 534)Zwischen September 2017 und Juni 2019 hat die GISS gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die erste bundesweite Studie zur Wohnungsnotfallproblematik seit etwa 15 Jahren durchgeführt. Entstanden ist ein aktueller Gesamtüberblick über die Wohnungsnotfallproblematik und die Angebotsstruktur für Betroffene in der Bundesrepublik Deutschland. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das Recht in Deutschland viele gute Instrumente zur Vermeidung und Behebung von Wohnungslosigkeit vorsieht, diese jedoch nicht immer und überall genutzt werden und kommunale Wohnungsnotfallhilfen häufig nicht ausreichend aufeinander abgestimmt sind. Vielerorts bedarf es insbesondere einer stärkeren Ausrichtung der Wohnungsnotfallhilfesysteme auf [...]
  • Das Evaluationsprojekt „Beschäftigungsförderung und Jugendhilfe gemeinsam anpacken (BeJuga)“ ist abgeschlossen
    Das Evaluationsprojekt „Beschäftigungsförderung und Jugendhilfe gemeinsam anpacken (BeJuga)“ ist abgeschlossen
    Die vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg beauftragte Evaluation des Projektes „Beschäftigungsförderung und Jugendhilfe gemeinsam anpacken (BeJuga)“ wurde nach zweijähriger Laufzeit erfolgreich abgeschlossen. Die Ergebnisse wurden im Rahmen eines Fachtags im September 2019 in Bad Cannstadt der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Das Ministerium hat inzwischen auch den Abschlussbericht veröffentlicht. (...)
  • Die Praxishilfe „Wohnungsnotfallhilfe vorausschauend planen und präventiv handeln” ist erschienen
    Die Praxishilfe „Wohnungsnotfallhilfe vorausschauend planen und präventiv handeln” ist erschienen
    Die Praxishilfe für Kommunen und freie Träger der Wohlfahrtspflege mit fachlichen und organisatorischen Lösungen der Vermeidung und Behebung von Wohnungslosigkeit, die von der GISS im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landres Nordrhein-Westfalen erarbeitet wurde, ist nun öffentlich zugänglich. Hier finden Sie die Praxishilfe sowie die zugehörigen aber eigenständigen Anlagen "Handreichung Wohnungsnotfallhilfen im SGB II", "Sammlungen von guten Praxisbeispielen" und "Musterdokumente, rechtliche Grundlagen, Übersichten und Checklisten".
  • Die GISS im Wissenschaftlichen Gutachtergremium des Sechsten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung vertreten
    Die GISS im Wissenschaftlichen Gutachtergremium des Sechsten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung vertreten
    Jutta Henke und Volker Busch-Geertsema stellten im Rahmen des ersten Symposium zum Sechsten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung die bundesweite Untersuchung der GISS zur Struktur und Bekämpfung von Wohnungslosigkeit vor. Die Endergebnisse der Studie sollen unter anderem im nächsten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung berücksichtigt werden. Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • Jutta Henke zur neuen Geschäftsführerin der GISS berufenSeit dem 27. Juli 2018 ist Jutta Henke neue Geschäftsführerin der GISS. Der bisherige Geschäftsführer Ekke-Ulf Ruhstrat bleibt der GISS als Senior-Experte erhalten. In den Vorstand wurden Christian Erzberger und Volker Busch-Geertsema gewählt.