15.06.2026: Ergebnisse des European Homelessness Counts veröffentlicht Das Projekt „European Homelessness Counts“ zielte darauf ab, einen gemeinsamen Ansatz zur Erfassung von Wohnungslosigkeit in ausgewählten Städten der Europäischen Union zu entwickeln und zu erproben. Als Reaktion auf den wachsenden Bedarf an zuverlässigen und vergleichbaren Daten hat das Projekt die ETHOS-Light-Typologie operationalisiert und eine modulare Methodik angewandt, die sich an unterschiedliche lokale Kontexte anpassen lässt. Im Jahr 2024 wurden Zählungen in 15 Städten in 10 Mitgliedstaaten durchgeführt, im Jahr 2025 wurde dies auf 35 Städte in 21 Mitgliedstaaten ausgeweitet. Die GISS führte die Zählungen und Befragungen in Bochum, Münster, Potsdam und Rostock durch. Die Ergebnisse des Projekts sind abrufbar unter: https://www.kuleuven.be/lucas/en/eu_homelessness_counts
Die GISS beim 11. Hamburger Architektursommer zum Jahresthema „Mensch“ GISS-Mitarbeiter Axel Steffen hält am 25. Juni 2026 im Rahmen des 11. Architektursommers einen Vortrag zu Housing First und dem Umgang von Kommunen mit Wohnungslosigkeit. Die Veranstaltung startet um 18:00 Uhr im auau-Raum für Architektur und endet mit einer Begehung des Trinitatis Quartiers in Harburg-Altona.
Um Anmeldung wird gebeten: office@auau.euDie wissenschaftliche Begleitung der Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“ des MAGS NRW geht in die nächste Runde Bereits seit 2019 begleitet und unterstützt die GISS das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen sowie alle weiteren beteiligten Akteure bei der Entwicklung und Umsetzung des bundesweit richtungsweisenden Programms zur Überwindung von Wohnungslosigkeit. Das MAGS NRW möchte die erfolgreiche Zusammenarbeit fortführen und hat die GISS auch für die Jahre 2026 und 2027 mit der wissenschaftlichen Begleitung beauftragt.
15.06.2026: GISS-Beitrag in EBET-Fachbuch Im September 2024 fand in der Evangelischen Akademie in Frankfurt am Main der Kongress des Evangelischen Bundesfachverbands Existenzsicherung und Teilhabe e.V. (EBET) unter dem Titel „Wohnst Du schon oder verzweifelst Du noch?“ statt. Aus diesem Austausch verschiedenster Praktiker*innen der Sozialen Arbeit, Vertreter*innen der Träger, Verbände und Verwaltungen, Wissenschaftler*innen sowie Expert*innen in eigener Sache entstand ein Fachbuch mit dem Titel „Wohnst Du schon oder verzweifelst Du noch? Angemessenes Wohnen gewährleisten“, das rechtliche, politische sowie gesellschaftliche Maßnahmen beschreibt. Der Beitrag der GISS von Jutta Henke und Volker Busch-Geertsema lautet „Vorfahrt am Wohnungsmarkt – Ansätze zur Überwindung von Wohnungslosigkeit durch gezielte und dauerhafte Wohnungsversorgung“.
Berichterstattung über die gesundheitliche Situation bei Menschen ohne eigenen Wohnraum Im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege konzipiert und pilotiert ein Team der GISS zwischen Mai 2026 und Dezember 2027 die neue Berichterstattung über die gesundheitliche Situation bei Menschen ohne eigenen Wohnraum (GBE Wohnungslosigkeit) in Berlin. Die Berichterstattung stützt sich auf die Daten der niedrigschwelligen Ambulanzen für wohnungslose und nicht-versicherte Menschen und soll durch weitere Daten zur gesundheitlichen Versorgung von wohnungslosen Menschen sowie durch qualitative Erhebungen ergänzt werden. Ein breit angelegter Beteiligungsprozess bezieht Akteure aus den Wohnungsnotfallhilfen und aus dem Gesundheitssystem ein. Menschen ohne Wohnung beteiligen sich in Forschungswerkstätten an der Entwicklung von Gesundheitsindikatoren. [...]18.05.2026: Digitale Teilhabe von Menschen in Wohnungsnotlagen – GISS stellt Studienergebnisse vor Zwischen Juli und Dezember 2025 untersuchte die GISS Fragen der digitalen Spaltung und der digitalen Teilhabe bei Nutzer*innen von Angeboten der Wohnungsnotfallhilfen in Nordrhein-Westfalen. 1.026 Menschen beteiligten sich an einer Online-Befragung zum Zugang und zur Nutzung digitaler Technologien – mehr Menschen in Wohnungsnotlagen wurden in Deutschland noch nie auf digitalem Weg erreicht. 21 Menschen erzählten in Einzelinterviews und Fokusgruppen von ihren Teilhabewünschen und -möglichkeiten. Für die Nutzer*innen von Wohnungsnotfallhilfen ist digitale Teilhabe ein selbstverständlicher Aspekt der gesellschaftlichen Zugehörigkeit und sie wird als Teil des Existenzminimums aufgefasst. In ihrer Ausstattung und beim Zugang zur digitalen Welt sind die befragten Menschen deutlich [...]
Evaluation der „WG Zuhause“ Vier Jahre lang evaluiert die GISS das innovative Modellprojekt „WG Zuhause“ der Gemeinnützigen Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit mbH Wilhelmshaven (GPS). Die Pflegewohngemeinschaft bietet vier jungen Mieter*innen, die aufgrund einer Beeinträchtigung und ihres besonders herausfordernden Verhaltens auf ständige Assistenz, Beziehungskontinuität und eine reizarme Umgebung angewiesen sind, ein Zuhause. Die partizipative Evaluation will herausfinden, ob in der „WG Zuhause“ neue Teilhabechancen entstehen und wie sich das Leben in der WG von der Versorgung in einer besonderen Wohnform unterscheidet.Evaluation der Sozialen Wohnraumagentur Köln Als erste Millionenstadt in Deutschland verfügt die Stadt Köln seit August 2025 über eine Soziale Wohnraumagentur zur Versorgung wohnungsloser Menschen mit Wohnraum. In Trägerschaft der Diakonie Michaelshoven soll die Agentur innerhalb von drei Jahren einen möglichst großen Wohnungsbestand aufbauen und vermitteln. Die GISS hat bereits mehrfach den Aufbau entsprechender Organisationen in anderen Städten und Kreisen begleitet und evaluiert das Kölner Projekt über einen Zeitraum von etwa eineinhalb Jahren.„Never Walk Alone” in Bocholt Die GISS evaluiert seit April 2026 das Projekt „Never Walk Alone“ in Bocholt. Das Projekt verfolgt das Ziel, Einsamkeit von Menschen in Wohnungsnotlagen zu begegnen und Integration zu fördern. Dafür werden niedrigschwellige und nachhaltige Angebote für die Zielgruppe entwickelt und etabliert, die einerseits neue Räume zur Begegnung schaffen und andererseits Zugänge in bestehende Strukturen ermöglichen sollen. Die GISS begleitet das dreijährige Vorhaben, um herauszufinden, inwiefern insbesondere die Zielgruppen erreicht werden, die bisher von entsprechenden Angeboten ausgeschlossen waren und unter welchen Bedingungen es die gewünschten Wirkungen entfaltet.„Was die Bundesregierung gegen Wohnungslosigkeit unternimmt“ (SZ 2./3.5.2026) In der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 2./3. Mai hat sich GISS-Vorstand Volker Busch-Geertsema zu der Frage geäußert, „Was die Bundesregierung gegen Wohnungslosigkeit unternimmt“ (so der Titel des Artikels). Er stellte fest, dass es bei der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans viele kleine positive Schritte gebe, „aber keinen großen Wurf“. „Mit der derzeitigen Umsetzung wird die Bundesregierung ihre Ziele im Kampf gegen Wohnungslosigkeit verfehlen.“ Eine deutliche Reduktion der Wohnungslosigkeit bis 2030 wäre aber schon ein Erfolg. Busch-Geertsema wies auf die bestehenden Barrieren für Wohnungslose bei der Suche nach Sozialwohnungen hin und betonte die Bedeutung von gesetzlichen Änderungen zur Verbesserung der Prävention von Wohnungslosigkeit.Evaluation Cared.Wende in Münster Seit Mai 2024 evaluiert die GISS das Projekt Cared.Wende der Bischof-Hermann-Stiftung (BHS) in Münster. Es wird im Aktionsprogramm „Hilfen in Wohnungsnotfällen“ des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) gefördert und soll die Situation von wohnungslosen Menschen mit Pflegebedarf verbessern. Nun hat das Projekt seine Erhebungen im Münsteraner Hilfesystem abgeschlossen und die BHS legt ihren Forschungsbericht vor. In der zweiten Projektphase wird es praktisch: Die Fachkräfte im Projekt begleiten Menschen mit Bedarf an pflegerischen Hilfen im Hilfesystem.16. April 2026: Landespsychiatrieplan NRW 2025 erschienen Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat den „Landespsychiatrieplan 2025: Psychische Gesundheit in Nordrhein-Westfalen“ veröffentlicht: „Ein Schwerpunkt des Landespsychiatrieplans liegt neben der gemeindenahen Versorgung vor allem in der Vernetzung der Hilfsstrukturen. … Auch Herausforderungen beim Zugang zu den Hilfesystemen für spezifische Zielgruppen werden im Landespsychiatrieplan 2025 beleuchtet und Lösungsansätze skizziert.“ (MAGS-Pressemeldung) GISS-Geschäftsführerin Jutta Henke war an der Erarbeitung des LPP NRW als externe Sachverständige beteiligt.GISS-Input bei LWL-Wissensreihe GISS-Mitarbeiterin Katharina Brüchmann stellte am 20. März 2026 im Rahmen der LWL-Serie „Wissen kompakt" ausgewählte Daten der zweiten Befragungswelle der Langzeitstudie „Care Leaver Statistics" (CLS) vor. Mit rund 120 Fach- und Leitungskräften der Kinder- und Jugendhilfe erörterte sie die finanzielle Situation von Care Leaver*innen, ihre soziale Unterstützung und ihre Wohnsituation nach der Jugendhilfe. Gemeinsam diskutierten sie die Relevanz der Ergebnisse für die Praxis.Prävention gegen Wohnungsverlust spart Kosten GISS-Geschäftsführerin Jutta Henke eröffnete den Fachtag der Caritasverbände der Diözese und für den Bezirk Limburg e.V. am 25. Februar 2026 mit einem Vortrag zum Thema Wohnungssicherung in Landkreisen. Sie betonte die Bedeutung von trägerübergreifender Kooperation und von kommunalen Frühwarnsystemen, um das Risiko wohnungslos zu werden, bereits im Vorfeld zu minimieren. Mehr zu dieser Veranstaltung...„Leitfaden für die Unterbringung wohnungsloser Menschen“ veröffentlicht Im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung und unterstützt von Rechtsanwalt Karl-Heinz Ruder und der RegioKontext GmbH erarbeitete ein Team der GISS den heute veröffentlichten „Leitfaden für die Unterbringung wohnungsloser Menschen“.
Als Orientierungshilfe für Personen und Institutionen gedacht, die von Obdachlosigkeit betroffene Menschen unterbringen, befasst er sich mit allen relevanten Praxisfragen rund um die Unterbringung:
Wie sieht eine rechtlich und fachlich überzeugende, adäquate und menschenwürdige Unterbringung obdachloser Menschen aus? Welche Vorgaben lassen sich aus internationalen Verträgen und Konventionen ableiten? Welche Normen setzt das Polizei-, Sicherheits- und Ordnungsrecht? Welche sozialgesetzlichen Leistungen können untergebrachte wohnungslose Menschen und ihre Familien dabei unterstützen, ihre Lage besser zu bewältigen und Wohnungslosigkeit zu überwinden? Wie lässt sich eine bedarfsgerechte und integrationsorientierte Unterbringung für unterschiedliche Zielgruppen erreichen? Welche Besonderheiten sind bei Kälte- und Hilfeschutz zu beachten? Und wie sieht die Schnittstelle zur Wohnungsversorgung aus?
In einem Expertenkreis begleiteten die kommunalen Spitzenverbände, Landesministerien und Kommunen, Wissenschaft, Fachverbände der Wohlfahrtspflege, Expert*innen aus Erfahrung und weitere Akteure aus dem NAP-Prozess die Ausarbeitung. Eine Begleitgruppe, die nur aus Menschen mit Unterbringungserfahrung bestand, verfasste ein kommentierendes Kapitel. Die Empfehlungen in den einzelnen Kapiteln werden durch anschauliche Beispiele guter Praxis unterstützt.
Pressemitteilungen:
Deutsches Institut für Menschenrechte
BAG Wohnungslosenhilfe e.V.
Die Diakonie Deutschland und der Evangelische Bundesfachverband Existenzsicherung und Teilhabe e.V. (EBET)
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Gesamtverband e.V.
Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e.V.
Deutscher Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V.
Bahnhofsmission Deutschland e.V.
Meldungen/Links:
Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) gGmbH
Koordination Wohnungslosenhilfe Nord- und Südbayern
die:gemeinde zur Bedeutungs des Leitfadens für kleinere KommunenGISS-Beitrag zu „Kommunalen Wohnungsnotfallhilfen“ erschienen. Im Januar 2026 wurde der Beitrag von Jutta Henke und Volker Busch-Geertsema zum Stichwort „Kommunale Wohnungsnotfallhilfen“ im Handbuch Kommunale Sozialpolitik des Springer-Verlags „online first“ veröffentlicht. Der Beitrag behandelt die vier Handlungsfelder der Wohnungsnotfallhilfen, die Prävention von Wohnungslosigkeit, die Hilfen für aktuell wohnungslose Menschen (Unterbringung, Notversorgung und persönliche Hilfen), die dauerhafte Wohnungsversorgung und als viertes Handlungsfeld die Wohnbegleitung und Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten. Der Beitrag zeigt auf, dass die deutschen Kommunen in allen vier Handlungsfeldern über wirkungsvolle Instrumente verfügen und dass sie „auf einer wenig eindeutigen Rechtsgrundlage ein differenziertes Hilfesystem geschaffen“ haben. Um dies nun weiterzuentwickeln und verstärkt zur Überwindung von Wohnungslosigkeit zu nutzen, bedürfe es der Unterstützung der Länder und des Bundes.
Der Beitrag steht unter diesem Link zur Lektüre bereit.Bericht zur Gesundheit wohnungsloser Menschen in Hamburg veröffentlicht Die Sozialbehörde Hamburg hat die Ergebnisse zur gesundheitlichen Lage der auf der Straße und in verdeckter Wohnungslosigkeit lebenden Menschen in Hamburg veröffentlicht. In einer repräsentativen Stichprobe aus Einrichtungen und Diensten der Wohnungsnotfallhilfen und angrenzenden Hilfen hat die GISS im Auftrag der Sozialbehörde Hamburg die betroffenen Menschen zu ihrer Gesundheit und zur Inanspruchnahme medizinischer Hilfen befragt. Die Befragung fand im Rahmen der bundesweiten Zählung und Befragung statt.
Die Ergebnisse zeigen eine dramatische Situation, besonders für Menschen, die auf der Straße leben. Zwei Drittel von ihnen sind krank, und Dreiviertel schätzt den Gesundheitszustand als „weniger gut“ oder „schlecht“ ein. Mehr als die Hälfte der auf der Straße lebenden Menschen und fast ein Drittel der verdeckt Wohnungslosen meiden trotz Krankheit Arzt- oder Krankenhausbesuche.
Tagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. tagt vom 19. bis 21. November 2025 in Berlin. Rund 1.000 Teilnehmende aus Praxis, Verwaltung und Wissenschaft sowie Expert:innen mit Wohnungsnoterfahrung diskutieren unter dem Motto „Gemeinsam für Menschenwürde: Solidarität – Wohnung – Rechtsanspruch“. Sie erörtern, wie Angebote und Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe in Deutschland diesem Anspruch gerecht werden und welche politischen Rahmenbedingungen dafür notwendig sind. Die GISS beteiligt sich mit Beiträgen zur Weiterentwicklung der Hilfen nach §§ 67 ff. SGB XII, zum EU-weiten Projekt „EU Homelessness Count“ und zu aktuellen Fakten und Trends zu Housing First. Zum Programm der Veranstaltung....Deutsch-französische Fachtagung zur Wohnungslosigkeit Am 9.12.2025 veranstaltet das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen (BMWSB) mit der französischen Partnerbehörde DIHAL ein deutsch-französisches Forschungskolloquium zur Wohnungslosigkeit. Schwerpunktthemen sind Daten und Statistiken, Wohnungslosigkeit junger Menschen und Wohnungslosigkeit und psychische Erkrankung. Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit ist mit der logistischen Vorbereitung betraut und hat die GISS mit der Organisation des wissenschaftliche Diskurses (Gewinnung von Referentinnen und Referenten, Programmgestaltung, inhaltliche Vorbereitung) beauftragt.Konzept für den Umgang mit marginalisierten Gruppen im öffentlichen Raum in Mönchengladbach Im Oktober 2025 startet die GISS mit der Erarbeitung eines ganzheitlichen Konzepts im Umgang mit wohnungslosen, suchtkranken, psychisch erkrankten Menschen, die sich tagsüber und/oder nachts im öffentlichen Raum der Stadt Mönchengladbach aufhalten. Der Auftrag sieht unter anderem einen breit angelegten Beteiligungsprozess mit Politik, Verwaltung, Sozialarbeit und den Adressat*innen der Sozialarbeit vor.Teilhabe und Zukunftswünsche – Ergebnisse der ersten Befragungswelle der CLS-Studie Die CLS-Studie, an der die GISS beteiligt ist, erforscht Lebenslagen junger Menschen, die einen Teil ihres Lebens in Pflegefamilien oder Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe aufwachsen. Die Studie verfolgt über sieben Jahre, wie sich die Teilhabe der jungen Menschen im Lebensverlauf entwickelt. Die Ergebnisse der ersten Befragungswelle der Langzeitstudie erschienen am 18.09.2025 bei Beltz Juventa. Die Ergebnisse zeigen, welchen Schulabschluss (angehende) Care Leaver*innen anstreben, welche Berufe sie erlernen wollen und wie sie wohnen möchten. Der Band ist im Open Access verfügbar. Mehr zum Inhalt ...
Digitale Teilhabe stärken Unterstützt von der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege NRW setzt die GISS ein Forschungsprojekt zur digitalen Teilhabe von Menschen in Wohnungsnotlagen um. Ziel des Vorhabens ist es, belastbare Erkenntnisse zu verschiedenen Dimensionen digitaler Teilhabe wohnungsloser Menschen zu erlangen. Auf Grundlage der Erkenntnisse sollen zielgruppenspezifische Strategien gegen digitale Exklusion erarbeitet werden. Das Vorhaben wird im Rahmen des Förderaufrufs „Beteiligung von Armutsbetroffenen, Expertise zur Armutsbekämpfung sowie Sozialplanung in NRW“ gefördert. Die Projektlaufzeit geht bis Ende 2025.„Wohnen als ‚Soziale Frage‘ – Welche Antworten bietet der Sozialstaat?“ Mit drei Beiträgen wirkt die GISS an der Konferenz des DIFIS-Issue Networks „Wohnen und Sozialpolitik“ am 9./10. Oktober in Bremen mit. Dr. Marie-Therese Haj Ahmad, Jutta Henke und Axel Steffen referieren zu „Wohnungslosigkeit und Migration“, Ausschlüssen in der Wohnungsnotfallhilfe sowie zur Prävention von Wohnungslosigkeit.Evaluation der Hamburger Notschlafstellen für junge Erwachsene gestartet Hamburg hat ein dreijähriges Modellprojekt für dezentrale Notübernachtungsstellen für junge wohnungslose Erwachsene gestartet (NÜST). Vier Einrichtungen betreiben 20 Plätze im Verbund. Das Projekt bietet jungen Erwachsenen eine niedrigschwellige und altersgerechte Unterbringung. Die GISS evaluiert das Projekt über zwei Jahre. Ziel der Evaluation ist es, Erkenntnisse zu individuellen Erfolgen, strukturellen Wirkungen und zur Kosteneffektivität des Angebots zu gewinnen.

