Bild zeigt die Mitglieder des GISS-Teams
Neues von der GISS
  • 17.08.2026: GISS-Forschungsprojekt zu Kosten der Wohnungslosigkeit

    Für die Diakonie Deutschland führt die GISS zwischen August 2026 und November 2027 das Forschungsprojekt „Kosten der Wohnungslosigkeit – Alternative Maßnahmen für eine effizientere Wohnungsnotfallhilfepraxis“ durch. Anhand von beispielhaften Fallvignetten stellt die Kurzstudie Vergleichsrechnungen an: Welche Kosten verursacht Wohnungslosigkeit über alle Sektoren und Leistungsträger hinweg? Welche Maßnahmen erweisen sich als effizient, welche versprechen Einsparpotenziale für wen? Ziel des Forschungsvorhabens ist es, gute und übertragbare Praxisbeispiele zu identifizieren. Handlungsempfehlungen sollen die konkrete politische Vertretungsarbeit unterstützen. Eine Gruppe diakonischer Träger begleitet das Projekt.

  • 15.7.2026: 6. Runder Tisch Housing First
    15.7.2026: 6. Runder Tisch Housing First

    Zum „6. Runden Tisch Housing First“ lud der Paritätische NRW am 15.7. nach Bochum. Viel habe sich seit der ersten Veranstaltung verändert, eröffnete Samina Iman von der Parität den Fachaustausch. Housing First habe sich längst als wirksamer Ansatz zur Überwindung von Wohnungslosigkeit etabliert. Nun aber gehe es um den nächsten Schritt: Wie wird aus einem erfolgreichen Projekt ein dauerhaft tragfähiges Regelangebot? Den Ansatz des NRW-Umsetzungskonzeptes Housing First und die Fördermöglichkeiten der SozialstiftungNRW stellte Jürgen Thomas vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen vor. GISS-Geschäftsführerin Jutta Henke diskutierte in ihrem Vortrag Ideen und sozialrechtliche Instrumente für eine Regelförderung und Julia von Lindern (Geschäftsführerin Bundesverband Housing First) fragte nach den Unterstützungsmöglichkeiten der Kommunen. In einem gemeinsamen Workshop (Bild) stiegen die beiden mit den Teilnehmenden nachmittags in die praktische Planung ein. Und Kollegen vom Bremer Hoppenbank e.V. begeisterten für die Arbeit von Peers in Housing-First-Projekten. 

  • 13.07.2026: GISS-Studie befördert Weiterentwicklung der Wohnungsnotfallhilfen in Hessen

    Das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales zieht aus der GISS-Studie aus dem Jahr 2023/24 Konsequenzen und fördert 15 Modellprojekte. Die GISS erhob, wie viele Menschen in Hessen von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen waren. Zugleich gab sie umfassende Empfehlungen, wie sich die Wohnungsnotfallhilfen in Hessen weiterentwickeln lassen.

    Nun hat das Ministerium ein Förderprogramm aufgelegt, um die Wohnungsnotfallhilfen strategisch zu verbessern. Sechs Modellprojekte zielen darauf, Fachstellen im ländlichen Raum auszuweiten. Sechs weitere Projekte setzen das Housing-First-Konzept um. Zwei Projekte widmen sich der Verbesserung des Schnittstellenmanagements, um Wohnungslosigkeit nach Aufenthalten in Haft, einer Klinik oder einer stationären Einrichtung zu vermeiden. Ein weiteres Projekt gründet einen Tagestreff für wohnungslose Frauen.

    Zur Pressemitteilung des Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales…

 
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