Neues von der GISS
  • 15.05.2020: Wie lässt sich Wohnungslosigkeit verhindern? Jutta Henke mit einem Beitrag für Soziale Arbeit kontrovers
    15.05.2020: Wie lässt sich Wohnungslosigkeit verhindern? Jutta Henke mit einem Beitrag für Soziale Arbeit kontrovers
    Das Problem der Wohnungslosigkeit wächst: Die Zahl derjenigen, die ohne gesicherte Wohnung leben, steigt, neuer Wohnraum ist nur schwer zu bekommen. Anhand der Befunde aus der bundesweiten GISS-Studie und mithilfe des Teilhabe- und Chancenmodells von Amartya Sen identifiziert Jutta Henke Ansatzpunkte für eine zielgruppenorientierte Prävention und nachhaltige Wohnungssicherung und benennt konkrete Handlungsempfehlungen. Ihr „Plädoyer“ ist als Heft 23 in der Reihe „Soziale Arbeit kontrovers“ des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge erschienen.
  • 08.05.2020: Fortsetzung der wissenschaftlichen Begleitung der NRW-Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“ beginntAuch in den Jahren 2020 und 2021 wird die GISS die 2019 ins Leben gerufene NRW-Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“ wissenschaftlich begleiten. Fachliche Schwerpunkte sind die Beratung, Unterstützung und Begleitung von „Kümmerer“-Projekten in 20 Kreisen und kreisfreien Städten mit besonders hoher Wohnungslosigkeit, die Kooperation mit der Wohnungswirtschaft sowie die Begleitung und Koordination der vielfältigen Aktivitäten des MAGS und anderer Ressorts des Landes. 
     
  • Christian Erzberger über „Qualifizierung in der Pflegekinderhilfe“Die Pflegekinderhilfe zeichnet sich dadurch aus, dass die Betreuung und Erziehung der Pflegekinder in der Regel nicht in der Hand von Fachkräften liegt, sondern in der Hand von Laien. Dies bedeutet, dass Qualifizierungen gut abgestimmt werden müssen und die Inhalte entsprechend der unterschiedlichen Akteur*innen differieren. Qualifizierung ist in diesem Bereich eine anspruchsvolle Daueraufgabe der Jugendämter, die erfüllt werden muss, um die Qualität der Pflegekinderhilfe zu sichern. Wie das aussehen kann, beschreibt Christian Erzberger in einem Beitrag für sozial extra 44 (3).
  • März 2020: Zweijährige Evaluation des Münsteraner Modellprojekts „Brückenschlag“ hat begonnenAb März 2020 erprobt die Bischof-Hermann-Stiftung in Münster für zwei Jahre neue Beratungs- und Unterstützungsansätze für wohnungslose Familien. Das innovative Projekt „Brückenschlag“ wird durch das Landesprogramm „Wohnungslosigkeit vermeiden – dauerhaftes Wohnen sichern“ des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Wohnungslose Familien, die unter anderem aus der EU stammen oder die einen Fluchthintergrund haben, werden aufsuchend (muttersprachlich) beraten und unterstützt. Insbesondere soll erprobt werden, ob sich der bisher nahezu ausschließlich für Alleinstehende bewährte Ansatz der Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer [...]
  • GISS dokumentiert Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Wohnungsnotfallhilfen
    GISS dokumentiert Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Wohnungsnotfallhilfen
    Innerhalb weniger Wochen hat die Corona-Pandemie das öffentliche Leben in Deutschland grundlegend und auf unbestimmte Zeit verändert. Viele Schutzmaßnahmen hatten unmittelbare Auswirkungen auf die Wohnungsnotfallhilfen. Sie haben die prekären Lebenslagen von Menschen verschärft, die sich bei der Bewältigung ihres Alltags in hohem Maß auf ehrenamtliche oder institutionelle Unterstützung verlassen (müssen). Infrastrukturangebote wie Beratungsstellen und Tagesaufenthalte für Wohnungslose wurden vielerorts geschlossen. Überwiegend von älteren und bereits lang aus dem Berufsleben ausgeschiedenen Ehrenamtlichen getragene Unterstützungsangebote wie Tafeln, Sozialkaufhäuser, Mittagstische etc. konnten ihren Betrieb nicht [...]
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