Neues von der GISS
  • Februar 2021: Auftrag für die Wohnungslosenberichterstattung 2022 geht an GISS und KantarAm 31.1.2022 wird das statistische Bundesamt erstmals Daten für die neue Wohnungslosenstatistik erheben. Weil jedoch im Rahmen der amtlichen Statistik zunächst nur Menschen gezählt werden (können), die wegen ihrer Wohnungslosigkeit von Kommunen oder freien Trägern untergebracht sind, hat der Bund eine ergänzende Wohnungslosenberichterstattung beauftragt. Die GISS wird gemeinsam mit dem Partner Kantar Public dazu in einer ergänzenden Untersuchung erheben, wie groß die Zahl derjenigen Menschen ist, die ohne jede Unterkunft auf der Straße leben oder die nur vorübergehend bei Freunden oder Bekannten untergekommen sind. Unter breiter Beteiligung von Expertinnen und -expterten aus Wissenschaft und Praxis werden wohnungslose Menschen in [...]
  • 11.02.2021: Niemand ist mehr obdachlos – was dann?In einer wöchentlichen Serie greift ein Team des Berliner ARD-Hauptstadtstudios aktuelle politische Ideen auf und spielt mögliche Konsequenzen von Veränderungen in einem Gedankenexperiment durch. GISS-Mitarbeiter Volker Busch-Geertsema beantwortet Fragen wie z. B. „Mal angenommen, alle Obdachlosen bekämen eine Wohnung – schaffen sie es damit in ein „normales” Leben? Nehmen Drogensucht und Arbeitslosigkeit ab? Würde es teurer für den Staat?" Direkt zum Podcast ...
     
  • Januar 2021: Start der Evaluation des Projekts „Präventive Wohnungsnotfallhilfe im Kreis Kleve“Zwei freie Träger im Kreis Kleve wollen Wohnungsnotfällen präventiv begegnen. Der Caritasverband Kleve und der Sozialdienst katholischer Frauen im Kreis Kleve planen, im Rahmen eines dreijährigen Projektes aufsuchende, präventive Strukturen zu etablieren und mit dem Ausbau dieser Unterstützungsstrukturen die im Kreis existierende Wohnungslosigkeit zu mindern. Die GISS wird das Projekt bis 2023 evaluieren und begleiten.
  • Juli 2020: Licht ins Dunkelfeld bringen – Befragung wohnungsloser/obdachloser Menschen im Auftrag des MAGS NRW
    Juli 2020: Licht ins Dunkelfeld bringen – Befragung wohnungsloser/obdachloser Menschen im Auftrag des MAGS NRW
    Seit 2011 werden in Nordrhein-Westfalen jährlich am 30.6. alle wohnungslosen Menschen in ordnungsrechtlicher Unterbringung und in Angeboten freier Träger der Wohnungsnotfallhilfe im Rahmen einer Stichtagserhebung statistisch erfasst. Dabei werden institutionell nicht untergebrachte Menschen ohne Kontakt zum Hilfesystem regelmäßig nicht ermittelt. Mit einer auch bundesweit erstmaligen Erhebung im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen soll dieses Dunkelfeld im Jahr 2021 erhellt und ein belastbarer Überblick über den Umfang und die Bedarfe dieses Personenkreises in NRW gewonnen werden. Ziel ist, die Lebenslagen verdeckt wohnungsloser Menschen und auf der Straße lebender Obdachloser zu verbessern [...]
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