„Never walk alone” in Bocholt Die GISS evaluiert seit April 2026 das Projekt „Never walk alone“ in Bocholt. Das Projekt verfolgt das Ziel, Einsamkeit von Menschen in Wohnungsnotlagen zu begegnen und Integration zu fördern. Dafür werden niedrigschwellige und nachhaltige Angebote für die Zielgruppe entwickelt und etabliert, die einerseits neue Räume zur Begegnung schaffen und andererseits Zugänge in bestehende Strukturen ermöglichen sollen. Die GISS begleitet das dreijährige Vorhaben, um herauszufinden, inwiefern insbesondere die Zielgruppen erreicht werden, die bisher von entsprechenden Angeboten ausgeschlossen waren und unter welchen Bedingungen es die gewünschten Wirkungen entfaltet.„Was die Bundesregierung gegen Wohnungslosigkeit unternimmt“ (SZ 2./3.5.2026) In der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 2./3. Mai hat sich GISS-Vorstand Volker Busch-Geertsema zu der Frage geäußert, „Was die Bundesregierung gegen Wohnungslosigkeit unternimmt“ (so der Titel des Artikels). Er stellte fest, dass es bei der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans viele kleine positive Schritte gebe, „aber keinen großen Wurf“. „Mit der derzeitigen Umsetzung wird die Bundesregierung ihre Ziele im Kampf gegen Wohnungslosigkeit verfehlen.“ Eine deutliche Reduktion der Wohnungslosigkeit bis 2030 wäre aber schon ein Erfolg. Busch-Geertsema wies auf die bestehenden Barrieren für Wohnungslose bei der Suche nach Sozialwohnungen hin und betonte die Bedeutung von gesetzlichen Änderungen zur Verbesserung der Prävention von Wohnungslosigkeit.Evaluation Cared.Wende in Münster Seit Mai 2024 evaluiert die GISS das Projekt Cared.Wende der Bischof-Hermann-Stiftung (BHS) in Münster. Es wird im Aktionsprogramm „Hilfen in Wohnungsnotfällen“ des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) gefördert und soll die Situation von wohnungslosen Menschen mit Pflegebedarf verbessern. Nun hat das Projekt seine Erhebungen im Münsteraner Hilfesystem abgeschlossen und die BHS legt ihren Forschungsbericht vor. In der zweiten Projektphase wird es praktisch: Die Fachkräfte im Projekt begleiten Menschen mit Bedarf an pflegerischen Hilfen im Hilfesystem.16. April 2026: Landespsychiatrieplan NRW 2025 erschienen Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat den „Landespsychiatrieplan 2025: Psychische Gesundheit in Nordrhein-Westfalen“ veröffentlicht: „Ein Schwerpunkt des Landespsychiatrieplans liegt neben der gemeindenahen Versorgung vor allem in der Vernetzung der Hilfsstrukturen. … Auch Herausforderungen beim Zugang zu den Hilfesystemen für spezifische Zielgruppen werden im Landespsychiatrieplan 2025 beleuchtet und Lösungsansätze skizziert.“ (MAGS-Pressemeldung) GISS-Geschäftsführerin Jutta Henke war an der Erarbeitung des LPP NRW als externe Sachverständige beteiligt.
„Never walk alone” in Bocholt Die GISS evaluiert seit April 2026 das Projekt „Never walk alone“ in Bocholt. Das Projekt verfolgt das Ziel, Einsamkeit von Menschen in Wohnungsnotlagen zu begegnen und Integration zu fördern. Dafür werden niedrigschwellige und nachhaltige Angebote für die Zielgruppe entwickelt und etabliert, die einerseits neue Räume zur Begegnung schaffen und andererseits Zugänge in bestehende Strukturen ermöglichen sollen. Die GISS begleitet das dreijährige Vorhaben, um herauszufinden, inwiefern insbesondere die Zielgruppen erreicht werden, die bisher von entsprechenden Angeboten ausgeschlossen waren und unter welchen Bedingungen es die gewünschten Wirkungen entfaltet.
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