Bild zeigt die Mitglieder des GISS-Teams
Neues von der GISS
  • 15.7.2026: 6. Runder Tisch Housing First
    15.7.2026: 6. Runder Tisch Housing First

    Zum „6. Runden Tisch Housing First“ lud der Paritätische NRW am 15.7. nach Bochum. Viel habe sich seit der ersten Veranstaltung verändert, eröffnete Samina Iman von der Parität den Fachaustausch. Housing First habe sich längst als wirksamer Ansatz zur Überwindung von Wohnungslosigkeit etabliert. Nun aber gehe es um den nächsten Schritt: Wie wird aus einem erfolgreichen Projekt ein dauerhaft tragfähiges Regelangebot? Den Ansatz des NRW-Umsetzungskonzeptes Housing First und die Fördermöglichkeiten der SozialstiftungNRW stellte Jürgen Thomas vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen vor. GISS-Geschäftsführerin Jutta Henke diskutierte in ihrem Vortrag Ideen und sozialrechtliche Instrumente für eine Regelförderung und Julia von Lindern (Geschäftsführerin Bundesverband Housing First) fragte nach den Unterstützungsmöglichkeiten der Kommunen. In einem gemeinsamen Workshop (Bild) stiegen die beiden mit den Teilnehmenden nachmittags in die praktische Planung ein. Und Kollegen vom Bremer Hoppenbank e.V. begeisterten für die Arbeit von Peers in Housing-First-Projekten. 

  • 13.07.2026: GISS-Studie befördert Weiterentwicklung der Wohnungsnotfallhilfen in Hessen

    Das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales zieht aus der GISS-Studie aus dem Jahr 2023/24 Konsequenzen und fördert 15 Modellprojekte. Die GISS erhob, wie viele Menschen in Hessen von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen waren. Zugleich gab sie umfassende Empfehlungen, wie sich die Wohnungsnotfallhilfen in Hessen weiterentwickeln lassen.

    Nun hat das Ministerium ein Förderprogramm aufgelegt, um die Wohnungsnotfallhilfen strategisch zu verbessern. Sechs Modellprojekte zielen darauf, Fachstellen im ländlichen Raum auszuweiten. Sechs weitere Projekte setzen das Housing-First-Konzept um. Zwei Projekte widmen sich der Verbesserung des Schnittstellenmanagements, um Wohnungslosigkeit nach Aufenthalten in Haft, einer Klinik oder einer stationären Einrichtung zu vermeiden. Ein weiteres Projekt gründet einen Tagestreff für wohnungslose Frauen.

    Zur Pressemitteilung des Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales…

  • 26.06.2026: Destatis vermeldet leichten Rückgang der Zahl von Wohnungslosen

    Wie das statistische Bundesamt heute meldet, ist die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland leicht zurückgegangen. Auf Basis der Auswertungen der Meldungen aus Kommunen und Einrichtungen meldet Destatis einen Rückgang um 5 Prozent. Zum Stichtag 31. Januar 2026 wurden in Deutschland rund 452.900 Wohnungslose gemeldet.
    Mit einem Anteil von 35 Prozent bilden alleinstehende Menschen weiterhin die größte Gruppe unter von Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen. Bei 31 Prozent aller dokumentierten Fälle von Wohnungslosigkeit sind Kinder mit betroffen. Die Zahl wohnungsloser Frauen ist weiterhin hoch, rund 42 Prozent der untergebrachten Personen sind weiblich. Nach Nationalitäten betrachtet, stellen Ukrainer*innen mit 28 Prozent weiterhin die größte Gruppe, wenngleich hier ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist.
    Verdeckt wohnungslose Menschen und jene, die auf der Straße ohne jede Unterkunft leben, werden von der Destatis-Statistik nicht erfasst. Zur Destatis-Pressemitteilung…
     

  • 15.06.2026: NÜST-Fachtag in Hamburg
    15.06.2026: NÜST-Fachtag in Hamburg
    Am 15. Juni 2026 veranstaltete der Trägerverbund der Notübernachtungsstellen für junge Volljährige in Hamburg (NÜST) einen Fachtag. 100 Teilnehmende aus Fachkreisen, Verwaltung und Politik kamen zusammen. Die Träger präsentierten die dezentralen Einrichtungen und schilderten, wie der Aufenthalt in der NÜST die Lebenssituationen junger Volljähriger positiv veränderte. Die GISS stellte erste Ergebnisse der begleitenden Evaluation vor. Der NDR berichtete...
     
 
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