Abgeschlossene Projekte

Auftraggeber

Neue Wohnung gGmbH - Benno und Inge Behrens-Stiftung, Hamburg

Laufzeit

April 2017 bis März 2020

Gegenstand

Gemeinsam mit einem Hamburger Wohnungsunternehmen sowie mit Unterstützung der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) verfolgte die Neue Wohnung gGmbH das Ziel, die Versorgung wohnungsloser Menschen mit Normalwohnraum zu verbessern. Über ein zwischen den Beteiligten verabredetes Ablaufverfahren wurden wohnungslose Haushalte aus den trägereigenen Notunterkünften in regulären Wohnraum mit begleitenden sozialen Hilfen vermittelt. Die Aufenthaltsdauer in den Notunterkünften wurde reduziert und die Nachhaltigkeit der Wohnraumintegration verstärkt. Das Vorhaben wurde über einen Zeitraum von drei Jahren wissenschaftlich begleitet und ausgewertet.

Auftraggeber

Stadt Wuppertal

Laufzeit

Februar 2019 bis Mai 2019

Gegenstand

Wuppertal gehörte zu den ersten nordrhein-westfälischen Städten, in denen der Aufbau eines trägerübergreifenden, mehrfach gegliederten Systems der Hilfen für Menschen in Wohnungsnotlagen gelang. Im Rahmen der Bestandsaufnahme wurden sowohl das System als auch die einzelnen Segmente auf ihre Adäquanz und Praxistauglichkeit überprüft und ggf. nachjustiert. Überprüft wurde auch, ob es „neue“ Bedarfe von Menschen gibt, denen mit den bestehenden Angebote nicht oder nur unzureichend entsprochen werden kann und die eine weitere Ausdifferenzierung der Hilfen nahelegen.

Auftraggeber

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW

Laufzeit

März 2019 bis November 2019

Gegenstand

Die GISS beriet das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) Nordrhein-Westfalen bei der Entwicklung eines Konzeptes und der Umsetzung einer Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE“ zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit in NRW.

Auftraggeber

Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg (BASFI)

Laufzeit

März 2019 bis September 2019

Gegenstand

Die Ausrichtung des öffentlich-rechtlichen Unterbringungsbereichs in Hamburg wurde überprüft (z. B. hinsichtlich einer Neuausrichtung). Die GISS moderierte den Prozess für die BASFI und fördern und wohnen AöR.

Auftraggeber

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

Laufzeit

Februar 2018 bis Juni 2019

Gegenstand

12 Projektträger in Baden-Württemberg haben ein neues Beratungsangebot für Familien mit Kindern geschaffen, die Leistungen nach dem SGB II beziehen. Die persönliche Unterstützung sollte dazu beitragen, Angebote der Arbeitsförderung und der Jugendhilfe für Elternpaare und Alleinerziehende mit ihren Kindern besser aufeinander abzustimmen. Die GISS evaluierte die Implementation und Umsetzung des Projektes. Besonders Interesse galt dabei der rechtskreisübergreifenden Kooperation von BeJuga-Trägern, Jugendämtern, Jobcentern und weiteren Akteurinnen und Akteuren sowie den Wirkungen des neuen Angebotes. Unter anderem wurden qualitative Interviews mit 30 beteiligten Bedarfsgemeinschaften durchgeführt.

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Auftraggeber

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Laufzeit

September 2017 bis Juli 2019

Gegenstand

Aufgrund der unzureichenden Datenlage zum Umfang, zur Struktur und zu Strategien der Vermeidung und Bekämpfung von Wohnungslosigkeit im Bundesgebiet Deutschland, die auf veraltete bundesweite Untersuchungen zurückzuführen sind, wurde nach über zehn Jahren wieder ein empirisch abgesicherter und aktueller Überblick über die Struktur der Wohnungsnotfallproblematik und die dominierenden Ansätze zu deren Vermeidung und Behebung erstellt.

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Auftraggeber

Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz

Gegenstand

Gemeinsam mit den Trägern der Wohnungslosenhilfe und dem überörtlichen Kostenträger wurde die Wohnungslosenhilfe nach §§ 67 ff. SGB XII unter Berücksichtigung von Praxisbeispielen und Erfahrungen aus anderen Bundesländern und Mitgliedsstaaten der Europäischen Union weiterentwickelt. Orts- und fallunabhängige Strukturen im gesamten Bundesland wurden identifiziert sowie einheitliche Standards und Leitlinien der Wohnungslosenhilfe erarbeitet.

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Auftraggeber

Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz

Gegenstand

Es wurde ein Modellvorhaben evaluiert, bei dem in drei Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe nach §§ 67 ff. SGB XII insgesamt zwölf Plätze im dezentralen stationären Wohnen für wohnungslose junge Menschen und Frauen eingerichtet wurden. Effektivität, Nachhaltigkeit und Kosten der Hilfen bei den neu eingerichteten Plätzen wurden mit denen der traditionellen stationären Hilfe verglichen.

Auftraggeber

Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGFH), Universität Hildesheim

Laufzeit

Januar 2018 bis Oktober 2019

Gegenstand

Das Projekt diente der Vorbereitung einer quantitativ, als Panel angelegten Längsschnittstudie zur Untersuchung des Überganges von jungen Erwachsenen aus den stationären Hilfen und der Pflegekinderhilfe in ein selbständiges Leben. Im Projekt „cls“ wurde dazu ein Überblick über alle statistischen Erhebungen und Paneluntersuchungen erstellt, die in Deutschland Auskunft über die Situation von Care Leavern mit und ohne Behinderung geben können. Zudem stellt dieser erste „Datenreport Leaving Care“ die Grundlage für einen Dialogprozess „Statistics under Review“ dar, zudem die Vertreterinnen und Vertreter der entsprechenden Forschungsinstitute, die für die Erhebungen zuständig sind und waren, eingeladen sind. Ziel dieses Dialogs ist es, eine Verbesserung der statistischen Erfassung zu erörtern. Schließlich soll vor diesem Hintergrund ausgelotet werden, in welcher Form eine Längsschnittuntersuchung die sozialstatistische Erfassung ergänzen und die Datenlage verbessern kann.

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Auftraggeber

Hempels e. V.

Laufzeit

Mai 2018 bis September 2019

Gegenstand

Um der Wohnungsnot von Menschen mit Vermittlungshemmnissen am Wohnungsmarkt entgegenzutreten, hat Hempel e. V. einen unabhängigen Träger zur Schaffung von neuem Wohnraum in Anbindung an bestehenden Wohnraum in Schleswig-Holstein aufgebaut. Anhand des Modellprojektes in der Stadt Kiel wurde eine grundlegende Konzeption erarbeitet. Die GISS übernahm die wissenschaftliche Begleitung und Beratung des Vorhabens.

Auftraggeber

Stadt Duisburg

Laufzeit

2017-2019

Gegenstand

Die GISS hat den Sozialbericht der Stadt Duisburg für das Jahr 2018 erstellt. Neben einem allgemeinen Datenreport zur Lage der Menschen in Duisburg enthält der Bericht mit dem Thema „Integration“ einen besonderen Schwerpunkt. Auf Basis der Ergebnisse des Sozialberichtes wurden für sechs verschiedene Handlungsfelder konkrete Ziele, Projekte und Maßnahmen definiert.

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Auftraggeber

Diakonie Michaelshoven

Laufzeit

Januar 2018 bis Dezember 2018

Gegenstand

Trotz der erfolgreichen Entwicklung und Etablierung eines breit ausdifferenzierten Gesamthilfesystems für Menschen in Wohnungsnotlagen im Oberbergischen Kreis gibt es wie auch anderenorts eine nennenswerte Gruppe von Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen sind und mit den bestehenden Angeboten nicht oder nur kurzzeitig erreicht werden. Im Auftrag der Diakonie Michaelshoven wurde mit allen relevanten Akteuren im Oberbergischen Kreis der Handlungsbedarf zur Versorgung dieser Zielgruppe herausgearbeitet und ein Handlungskonzept erarbeitet. Dieses wurde mit wissenschaftlicher Begleitung der GISS ab Januar 2019 in die Praxis umgesetzt werden.

Gegenstand

Im Rahmen der IGH-Kampagne „A Place to Call Home“ wurden GISS-Mitarbeiter Volker Busch-Geertsema und Prof. Suzanne Fitzpatrick (Heriot-Watt University Edinburgh) mit der Erarbeitung eines Grundlagenpapiers zu der Frage beauftragt, wie im Rahmen der Kampagne die Beendigung von Straßenobdachlosen definitorisch gefasst und die Fortschritte bei der Annäherung an dieses Ziel gemessen werden sollen. Dieses Papier stellt die Grundlage für eine Debatte mit 12 ausgewählten Städten rund um den Globus dar, die sich dem Ziel verpflichtet haben, Straßenobdachlosigkeit zu beenden.

Auftraggeber

Caritasverband Rheine

Laufzeit

2017-2018

Gegenstand

Im Rahmen einer mehrteiligen Workshop-Reihe wurde das bestehende Hilfeangebot zur Prävention und Bekämpfung von Wohnungslosigkeit des Fachdienstes Wohnungsnotfallhilfe des Caritasverband Rheine einer Bestandsaufnahme unterzogen. Unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen und neuer Erfordernisse in der Stadt Rheine wurden Ansätze zur Weiterentwicklung des Leistungsangebots erarbeitet.

Auftraggeber

Bundesministerium für Gesundheit

Gegenstand

Anschließend an die Untersuchung  „Erhebung von Ansätzen guter Praxis zur Integration und Aktivierung suchtkranker Leistungsberechtigter nach dem SGB II“ führte die GISS mit ihren Partnerinstituten FIA - Forschungsteam Internationaler Arbeitsmarkt, Berlin, zoom - Gesellschaft für prospektive Entwicklungen, Göttingen, sowie mit Professor Dr. Dieter Henkel eine achtteilige Workshop-Reihe für Jobcenter und ihre Kooperationspartnerinnen und-partner durch. Thematisch ging es um die Kooperation mit der (medizinischen) Sucht-Reha und den Suchtberatungsstellen, Ansätze für besondere Zielgruppen sowie die Konzeptionierung und Ausgestaltung von Maßnahmen für suchtkranke Leistungsberechtigte.

Auftraggeber

Landeskriminalamt NRW

Laufzeit

2015-2018

Gegenstand

Die GISS führte mit der Zentralstelle Evaluation des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) eine Evaluation des Projektes „SKALA“ im Bereich des „Predictive Policing“ (vorausschauende Polizeiarbeit) durch. Die Ergebnisse dieser Studie sind hier abrufbar.

Laufzeit

2017-2018

Gegenstand

Im Auftrag des Forschungsinstituts für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW NRW) wurde eine Literaturstudie zu Strategien der Wohnraumakquise und Wohnungsversorgung wohnungsloser Menschen und der Wirksamkeit dieser Strategien erstellt. Dafür wurden vorhandene Studien aus dem nationalen wie internationalen Kontext bezüglich empirisch gesicherter Aussagen zur Wirkung der unterschiedlichen Handlungsansätze hin untersucht und systematisiert.

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Laufzeit

2016-2018

Gegenstand

Erarbeitung eines gemeinsamen Grundverständnisses der Arbeit, Bestimmung der Wertebasis des Trägers sowie die Entwicklung eines Leitbildes mit dem gesamten Team des Trägers.

Auftraggeber

Stadt Duisburg

Laufzeit

2017-2018

Gegenstand

Zwischen den Jahren 2000 und 2004 wurde in Duisburg zwischen der Stadt Duisburg und dem Diakoniewerk Duisburg im Rahmen einer trägerübergreifenden Kooperation ein Wohnungsnotfallplan mit einem integrierten Hilfeansatz für wohnungslose Menschen entwickelt und umgesetzt. Nachdem bereits der freiverbandlich organisierte Teil des Duisburger Gesamthilfesystems zur Reintegration akuter Wohnungsloser mit Hilfe der GISS im Jahr 2016/17 erneut auf den Prüfstand gestellt und an verschiedenen Stellen den sich veränderten Anforderungen angepasst wurde, erfolgte nun auch eine Bestandsaufnahme und Weiterentwicklung der kommunalen Fachstelle zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit.

Auftraggeber

Diakonie Michaelshoven

Laufzeit

2016-2018

Gegenstand

Zwischen 2012 und 2015 wurden wesentliche Gegenstände eines integrierten Gesamthilfesystems für Menschen in Wohnungsnotlagen im Oberbergischen Kreis entwickelt und umgesetzt (ausdifferenziert, bedarfsgerecht, sozialraumorientiert, ergebnisorient, kooperativ). Nun wurden auch präventiven Hilfen für von Wohnungslosigkeit bedrohte Haushalte in das Gesamthilfesystem der Wohnhilfen Oberberg integriert. Der freie Träger übernimmt jetzt im gesamten Oberbergischen Kreis in enger Kooperation mit den kreisangehörigen Kommunen, dem Jobcenter, dem Kreis, Amtsgerichten und Gerichtsvollziehern die Aufgabe der Prävention von Wohnungsverlusten.

Auftraggeber

Minsterium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Laufzeit

2016 – 2018

Gegenstand

Im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat die GISS e.V. eine „Praxishilfe zum Aufbau und zur Weiterentwicklung der öffentlich und freiverbandlich organisierten Hilfe zur Vermeidung und Behebung von Wohnungslosigkeit in Nordrhein-Westfalen“ erstellt. Mit der Handreichung will das MAGS öffentliche und freiverbandliche Träger dabei unterstützen, präventiv ausgerichtete Konzepte ihrer Wohnungsnotfallhilfen zu entwickeln und umzusetzen. Neben der Darstellung der konzeptionellen Grundlagen enthält die Praxishilfe eine Vielzahl transfergeeigneter Mustervereinbarungen, Verfahrensbeschreibungen und Informationsmaterialien sowie vielversprechende und nachahmenswerte Beispiele guter Praxis.

Download Praxishilfe

Auftraggeber

Stadt Remscheid

Laufzeit

September 2018 bis Dezember 2018

Gegenstand

Remscheid gehört zu den ersten nordrhein-westfälischen Städten, in denen um die Jahrtausendwende ein trägerübergreifendes Gesamthilfesystem der Hilfen für Menschen in Wohnungsnotlagen aufgebaut wurde. Gut 16 Jahre nach Aufnahme des Regelbetriebs wurde unter Berücksichtigung veränderter Anforderungen eine Bestandsaufnahme durchgeführt, die in einer Weiterentwicklung der Hilfen münden soll.

Auftraggeber

Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Laufzeit

2016 bis 2017

Gegenstand

Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und in Kooperation mit der GISS hat das Deutsche Jugendinstitut das Projekt „Expertise- und Forschungszentrum Adoption“ (EFZA) mit dem Ziel durchgeführt, die Adoption in Deutschland zu untersuchen und Verbesserungsbedarfe zu identifizieren. Im Rahmen des Projektes wurde u. a. eine bundesweite standardisierte Befragung von Fachkräften der Adoptionsvermittlung durchgeführt, um zu ermitteln, wie die konkrete Praxis der Adoptionsvermittlung in Deutschland ausgestaltet ist.

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Auftraggeber

Stadt Oberhausen

Gegenstand

Unter Einbeziehung aller relevanten städtischen Teilsysteme (z.B. Soziales, Wohnen, Bauplanung, Stadtentwicklung, Jugendförderung, Gesundheit usw.) wurde für das Büro für Chancengleichheit der Stadt Oberhausen ein Instrumentarium entwickelt, welches die Verwirklichung von Chancengleichheit anstoßen soll.

Auftraggeber

Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Laufzeit

2016-2017

Gegenstand

Im Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wurde die Einführung des 2011 veränderten individuellen Hilfeplanverfahrens im Bereich der wohnbezogenen Hilfen gem. §§ 67 ff. SGB XII in fünf ausgewählten Regionen qualitativ evaluiert. Der LWL hat Abschlussbericht und Ergebnispräsentation hier veröffentlicht.

Auftraggeber

Hexenhaus - Hilfe für Menschen in Krisensituationen e.V.

Laufzeit

2014-2017

Gegenstand

Im Rahmen des Modellprojektes wohnenPlus kooperierten drei Wohnungsunternehmen, zwei Träger der sozialen Arbeit, der überörtliche und der örtliche Träger der Hilfen nach SGB XII und das Jobcenter mit dem gemeinsamen Ziel, wohnungslosen Haushalten, die ohne intensive sozialarbeiterische Unterstützung vermutlich dauerhaft von der Normalwohnraumversorgung ausgeschlossen wären, einen speziellen Zugang zu normalem mietvertraglich abgesicherten Wohnraum zu ermöglichen. Das Vorhaben wurde vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und von uns wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Die beteiligten Akteure möchten das Projekt auch zukünftig fortsetzen.

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Auftraggeber

Diakoniewerk Duisburg

Laufzeit

2016-2017

Gegenstand

Das in Duisburg zu Beginn der 2000er-Jahre entwickelte und für die bundesdeutsche Wohnungslosenhilfe beispielgebende Gesamthilfesystem in Kooperation des Diakoniewerk Duisburg und der Stadt Duisburg wurde auf den Prüfstand gestellt und bezüglich seiner aktuellen Angemessenheit analysiert. Die Inhalte, Gegenstände, Organisation und Finanzierung wurden dabei hinsichtlich der Adäquanz und Bedarfsgerechtigkeit der Strukturen angepasst und weiterentwickelt. Das Projekt wurde vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Auftraggeber

Bundesministerium für Gesundheit

Gegenstand

Auf der Grundlage einer bundesweiten standardisierten Erhebung bei allen Jobcentern wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit ein repräsentativer Überblick über die Praxis zur Integration und Aktivierung suchtkranker Leistungsberechtigter nach dem SGB II erstellt. An fünf ausgewählten Standorten, für die sich vielversprechende Handlungsansätze identifizieren ließen, wurden zudem qualitative Fallstudien durchgeführt. Neben der Identifizierung übertragbarer Ansätze guter Praxis wurde dabei auch die Kooperation zwischen Jobcentern und örtlichen Gesundheitssystemen sowie mögliche Integrationseffekte erforscht. Wesentliches Studienergebnis ist, dass die Jobcenter grundsätzlich für die Lebenslagen und die Bedarfe Suchtkranker sensibilisiert sind. Sie verfügen über ein breit gefächertes Netzwerk zum Thema Sucht und kooperieren mit allen wesentlichen Akteurinnen und Akteuren in der Kommune. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Forschungsteam Internationaler Arbeitsmarkt (FIA), Zoom – Gesellschaft für prospektive Entwicklungen e.V. und Prof. Dr. Dieter Henkel durchgeführt. Der Abschlussbericht kann auf der Webseite des BMG heruntergeladen werden.

Auftraggeber

Stadt Oberhausen

Laufzeit

2016-2017

Gegenstand

Weiterentwicklung des Fachstandards „Adoption“ im Jugendamt der Stadt Oberhausen und Eingliederung des Standards in die vorhandenen Kernprozesse des Jugendamtes.

Laufzeit

2016

Gegenstand

Entwicklung einer intermediären Instanz zwischen Sozialarbeit und Wohnungswirtschaft/Vermietern zur Akquisition, Vermittlung, Verwaltung und Bewirtschaftung von Wohnraum für Haushalte in Wohnungsnotlagen, die ohne institutionelle Unterstützung weitestgehend unversorgt bleiben. Gefördert wurde das Projekt durch das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein. Im Rahmen eines dreijährigen Modellprojektes wurde das Vorhaben seit dem Sommer 2017 umgesetzt und erprobt.

Auftraggeber

Paritätischer Landesverband Nordrhein-Westfalen

Gegenstand

Im Auftrag des Paritätischen Landesverbandes Nordrhein-Westfalen wurde im Rahmen einer Workshopreihe ein "Housing First"-Modellkonzept entwickelt. Dieses soll nun ab Herbst 2017 an mehreren Standorten in Nordrhein-Westfalen umgesetzt und evaluiert werden.

Auftraggeber

Stadt Oberhausen

Gegenstand

Vor wenigen Jahren wurde von einer schul- und trägerübergreifenden Projektgruppe unter Federführung des Büros für Chancengleichheit „Interkulturelle Standards in Grundschulen und in der Offenen Ganztagsschule in Oberhausen“ entwickelt. Im Rahmen einer Workshopreihe erfolgte eine Bestandsaufnahme des Status quo sowie eine Weiterentwicklung der Standards, wobei die Aspekte des Monitorings und der Evaluation im Zentrum standen.

Auftraggeber

Neue Wohnung gGmbH - Benno und Inge Behrens-Stiftung, Hamburg

Laufzeit

2014-2016

Gegenstand

Im Rahmen eines Modellvorhabens wurden von einem freien Träger der Wohnungslosenhilfe zusammen mit einem Bauträger Sozialwohnungen gebaut, die ausschließlich an langzeitwohnungslose Männer und Frauen vermietet wurden.
Die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Vorhabens widmete sich u.a. den Fragen, welche Herausforderungen für die Mieter, den Sozialträger, den Vermieter, die Nachbarschaft, die Behörden etc. mit der neuen Situation verbunden sind, ob – und wenn ja, welche – begleitende Unterstützungsmaßnahmen für die Mieterinnen und Mieter erforderlich sind, wie die Integration in das neue soziale Umfeld gelingt und schließlich, ob und unter welchen Bedingungen die Erfahrungen replizierbar sind.

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Auftraggeber

Hexenhaus - Hilfe für Menschen in Krisensituationen e.V.

Gegenstand

In dem Vorhaben wurde ein Konzept für eine Soziale Wohnraumhilfe erarbeitet, mit der – unter den Rahmenbedingungen des ländlichen Raums - gezielt für Menschen in Wohnungsnotlagen der Zugang zu Wohnraum verbessert bzw. geschaffen werden soll. Die entsprechenden Stichworte lauten Wohnraumakquisition, -vermittlung, -verwaltung und -bewirtschaftung. Das Projekt wurde vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Auftraggeber

Jugendamt Landkreis Uelzen

Gegenstand

Entwicklung einer Kooperationskultur für eine effiziente und fachlich gegründete Zusammenarbeit der beiden Sachgebiete.

Auftraggeber

Kinderhaus Wittlager Land gGmbH

Laufzeit

Juli/August 2016

Gegenstand

Sonderauswertung der Daten der Evaluation der Jugendhilfe im Landkreis Osnabrück – ein auf zehn Jahre angelegtes Projekt im Jugendamt des Landkreises.