Teambild von Axel Steffen
Axel Steffen

„Zusammenhänge entdecken und verstehen, das Miteinander gestalten und verändern.”

Master of Arts

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Telefon: 0421-334708-3

E-Mail: as@giss-ev.de

Ausbildung

Bachelorstudium der Politikwissenschaft an der Universität Bielefeld und der Universidad de Buenos Aires (Argentinien). Masterstudium der Sozialpolitik an der Universität Bremen.

Praxis

Seit 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung e.V.

Aktuelle Projekte

Auftraggeber

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Laufzeit

05/2020 bis 11/2021

Gegenstand

Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat im Juni 2019 die Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“ ins Leben gerufen, um Wohnungslosigkeit und Wohnungsnotlagen in NRW auf der Grundlage eines umfassenden Konzepts sowie eines Aktionsplans strategisch zu bekämpfen. Die konzeptionellen Grundlagen der Initiative, die – wissenschaftlich begleitet durch die GISS – im Jahr 2019 gelegt wurden, sollen im Jahr 2020 und 2021 weiterentwickelt werden. Der Umsetzungsprozess auf der Landesebene und auf kommunaler Ebene wird wissenschaftlich und organisatorisch unterstützt und begleitet. Fachliche Schwerpunkte sind die weitere Kooperation mit der Wohnungswirtschaft, die Beratung, Unterstützung und Begleitung der Projektumsetzung in 20 geförderten Kreisen und kreisfreien Städten, die Begleitung, Koordination und Verzahnung von MAGS-internen Aktivitäten sowie die Begleitung, Koordination und Verzahnung der Landesinitiative mit Handlungsfeldern in anderen Landesressorts (Ministerium für Heimat, Kommunen, Bau und Gleichstellung, MHKBG, Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, MKFFI, Justizministerium, JM, und Innenministerium, IM).
 

Auftraggeber

Stadt Rheine, Fachbereich Schulen, Soziales, Migration und Integration

Laufzeit

März 2020 bis November 2020

Gegenstand

Die Stadt Rheine, kreisangehörige Mittelstadt im Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen, beabsichtigt die Entwicklung eines integrierten träger- bzw. fachübergreifenden Gesamtkonzepts zur Prävention von Wohnungsnotfällen, um damit die bisherige Ausrichtung ihrer Hilfeangebote auf kurative Hilfen für bereits wohnungslose Menschen zu überwinden. Als externe Organisationsberatung unterstüzt die GISS die Erstellung des Gesamtkonzeptes.

Auftraggeber

v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, Stiftungsbereich Bethel.regional

Laufzeit

Januar 2020 bis Juni 2022

Gegenstand

Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) in Nordrhein-Westfalen baut Bethel.regional eine Organisationseinheit zur Versorgung von Wohnungsnotfällen mit Wohnraum auf. Die Soziale Wohnraumagentur soll innerhalb von drei Jahren mindestens 75 Wohnungen in Bielefeld anmieten und an wohnungslose und von Wohnungslosigkeit berohte Menschen dauerhaft untervermieten, die weder allein noch mit der institutonellen Unterstützung bisheriger Dienste und Einrichtungen in Bielefeld eine Wohnung anmieten können. Die GISS begleitet und berät den Träger beim Aufbauprozess im Rahmen eienr formativen Evaluation über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren.

Auftraggeber

Hexenhaus – Hilfe für Menschen in Krisensituationen e.V.

Laufzeit

April 2019 bis März 2021

Gegenstand

Das Hexenhaus – Hilfe für Menschen in Krisensituationen e.V. – will die Versorgung wohnungsloser Menschen mit Normalwohnraum verbessern und baut zusammen mit weiteren Trägern eine Wohnraumvermittlungsstelle für Wohnungsnotfälle im Kreis Minden-Lübbecke auf. Dabei sollen insbesondere Wohnungen von privaten Vermieterinnen und Vermietern akquiriert und an wohnungslose Menschen vermietet werden. Sowohl den Mieterinnen und Mietern als auch den Vermietenden steht begleitende Sozialarbeit zur Verfügung, die bei Bedarf auch an weiterführende Hilfen vermittelt. Das Vorhaben wird über einen Zeitraum von zwei Jahren von der GISS wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

Auftraggeber

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen

Laufzeit

Januar 2018 bis Dezember 2020

Gegenstand

Mit dem Aktionsprogramm „Hilfen in Wohnungsnotfällen“ unterstützt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen Kommunen und freie Träger der Wohlfahrtspflege bei der Arbeit für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen. Dazu werden beispielgebende Modellprojekte, der Transfer der Erfahrungen und Erkenntnisse, die jährliche Wohnungsnotfallberichterstattung sowie Workshops und Untersuchungen gefördert. Die wissenschaftliche Begleitung des Aktionsprogramms liegt bei der GISS.

Auftraggeber

Diakonie Michaelshoven

Laufzeit

Januar 2019 bis Dezember 2020

Gegenstand

Zwischen 2012 und 2018 wurden mit Unterstützung der GISS wesentliche Gegenstände eines integrierten Gesamthilfesystems für Menschen in Wohnungsnotlagen im Oberbergischen Kreis entwickelt und umgesetzt. Gleichwohl stellte sich heraus, dass es eine nennenswerte Gruppe von Menschen gibt, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen sind und die mit den bestehenden Angeboten nicht oder nur kurzzeitig erreicht werden und mit denen neben den Wohnhilfen Oberberg auch alle anderen im Kreisgebiet tätigen Anbieter unterschiedlichster Hilfen überfordert sind. Dies führte dazu, dass sich im Jahr 2018 eine interdisziplinäre, inter-kommunale und trägerübergreifende Projektgruppe im Oberbergischen Kreis gebildet hat, um ein Rahmenkonzept für passgenaue und maßgeschneiderte Hilfen für diese Menschen zu entwickeln. Im Kern des geplanten Vorhabens geht es nun um die wissenschaftliche Begleitung und Beratung bei der Überführung der Rahmenkonzeption in ein Handlungskonzept und bei der praktischen Umsetzung der geplanten Hilfen für die sogenannten „Systemsprenger“.

Auftraggeber

Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen der Stadt Remscheid

Laufzeit

September 2019 bis Februar 2021

Gegenstand

Nach einer Bestandsaufnahme des trägerübergreifenden Gesamthilfesystems der Hilfen für Menschen in Wohnungsnotlagen in Remscheid unter Berücksichtigung veränderter Anforderungen nach etwa 15 Jahren der Implementierung des Gesamthilfesystems (2018), moderiert die GISS nun in einer zehnteiligen Workshopreihe die Weiterentwicklung bzw. Neuausrichtung der Hilfen und begleitet den Prozess wissenschaftlich.

Auftraggeber

Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen der Stadt Remscheid

Laufzeit

März 2020 bis Februar 2021

Gegenstand

Im Rahmen einer dreiteiligen Workshopreihe wird die Weiterentwicklung und Neuausrichtung des trägerübergreifenden Gesamthilfesystems für Menschen in Wohnungsnotlagen wissenschaftlich evaluiert. Zu Beginn der Evaluation werden zunächst die Projektziele ausformuliert, die an die Weiterentwicklung der Hilfen geknüpft werden und mit messbaren Indikatoren hinterlegt. Nach Abschluss der Weiterentwicklung und Neuausrichtung des Hilfesystems wird überprüft, ob die vorab definierten Ziele erreicht wurden und ob und ggf. an welchen Stellen Nachsteuerungsbedarf besteht.

Auftraggeber

Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie - Landesjugendamt

Laufzeit

Januar 2019 bis Mitte 2020

Gegenstand

Bei der Untersuchung handelt es sich um eine Folgebefragung aus dem Jahr 2003 (siehe Publikationen). Die Ergebnisse der damaligen Studie führten zu fachlichen Empfehlungen für die Pflegekinderdienste des Bundeslandes. Zunächst handelt es sich daher um eine Wirkungsevaluation, bei überprüft werden soll, inwieweit sich die Empfehlungen in der Arbeit und der Struktur der Pflegekinderdienste/Jugendämter niedergeschlagen haben. Darüber hinaus wird mit der Untersuchung eruiert, auf welche Weise den aktuellen Themen (z.B. Care Leaver, Arbeit mit Eltern, Kinderschutz in Pflegefamilien) in der Arbeit Rechnung getragen wird. Es handelt sich um eine Vollerhebung in allen Jugendämtern in Niedersachen.

Veröffentlichungen

  • Busch-Geertsema, Volker; Henke, Jutta; Steffen, Axel: Entstehung, Verlauf und Struktur von Wohnungslosigkeit und Strategien zu ihrer Vermeidung und Behebung. Hg. von Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin, 2019.
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  • Busch-Geertsema, Volker; Henke, Jutta; Steffen, Axel: Wohnungslosigkeit in Deutschland. Ergebnisse einer bundesweiten Studie. In: NDV, Nachrichtendienst des deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge 11, 2019, 487–492.
  • Steffen, Axel: Soziale Wohnraumagenturen – Ein Modell zur dauerhaften Normalwohnraumversorgung wohnungsloser Menschen. In: Wohnungswirtschaft und Mietrecht 71 (1), 2018, 9–13.
  • Ruhstrat, Ekke-Ulf; Steffen, Axel: wohnenPlus – Versorgung schwer vermittelbarer Wohnungsloser mit Normalwohnraum. In: wohnungslos 1, 2018, 10–14.
  • Steffen, Axel: Dauerhafte Wohnraumversorgung wohnungsloser Menschen – Eine Ersterhebung eines neuen Organisationstypus. In: Zeitschrift für Sozialreform 64 (2), 2018, 187–215.
  • Steffen, Axel; Henke, Jutta: Strategien sozialräumlicher Integration von Wohnungslosen. Eine Kurzexpertise. FGW-Studie Integrierende Stadtentwicklung Vol. 05. Düsseldorf: Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW), 2018.
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  • Steffen, Axel; Ruhstrat, Ekke-Ulf: Forschungsbericht zur Versorgung schwer vermittelbarer Wohnungsloser mit Normalwohnraum im Kreis Minden-Lübbecke im Rahmen des Modellvorhabens wohnenPlus. Bremen, 2017.
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  • Busch-Geertsema, Volker; Steffen, Axel: Wohnungsbau für Wohnungslose. In: Gillich, Stefan/ Keicher, Rolf (Hg.), Ohne Wohnung in Deutschland: Armut, Migration und Wohnungslosigkeit. Freiburg: Lambertus, 2017, 146–157.
  • Busch-Geertsema, Volker; Steffen, Axel; Ruhstrat, Ekke-Ulf: Dauerhafte Versorgung von Wohnungslosen mit Neubauwohnungen im Niedrigenergiestandard im Rahmen des Modellvorhabens in Hamburg-Altona. Hamburg, 2016.
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  • Steffen, Axel: Soziale Wohnraumagenturen in Deutschland – Eine Ersterhebung. Bremen, 2016.
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