CLS Care Leaver Statistics
Auftraggeber
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Laufzeit
Mai 2021 bis Dezember 2029
Gegenstand
Das Forschungsvorhaben Care Leaver Statistics untersucht über eine Längsschnittstudie die soziale Teilhabe im Lebenslauf nach einer stationären erzieherischen Hilfe (Heimerziehung und Pflegefamilien) außerhalb der Herkunftsfamilie. In der Studie werden insgesamt 2.000 junge Menschen (je 1.000 aus Pflegefamilien und Heimen), die an der Schwelle zum Care-Leaving stehen, über sieben Jahre regelmäßig kontaktiert. Dabei werden sehr unterschiedliche Dimensionen ihres Lebens über persönliche Interviews erfasst.
Die Studie wird gemeinschaftlich durchgeführt von der GISS, der Universität Hildesheim, dem Deutschen Jugendinstitut in München (DJI und der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGFH) in Frankfurt.
Zur CLS-Homepage...
Evaluation „Betrieb dezentraler Notübernachtungsstellen für Jungerwachsene“ (NÜST)
Auftraggeber
Freie und Hansestadt Hamburg
Laufzeit
Juli 2025 bis Juli 2027
Gegenstand
Die Freie und Hansestadt Hamburg bietet seit Mitte 2024 eine dezentrale Notübernachtungsstelle für Jungerwachsene an. Erfolg, Wirkung und Kosteneffektivität dieses Modellprojekts wird die GISS im Rahmen einer Evaluation bewerten und Empfehlungen zur Verbesserung mit Blick auf eine Verstetigung des Projekts formulieren.
Digitale Teilhabe von Menschen in Wohnungsnotlagen
Auftraggeber
Minsterium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
Laufzeit
Juli bis Dezember 2025
Gegenstand
In einem mehrstufigen Forschungsvorhaben sollen belastbare Erkenntnisse zur digitalen Teilhabe und zur digitalen Exklusion von Menschen gewonnen werden, die in Nordrhein-Westfalen von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen sind. Zentrale Forschungsfragen zielen auf die materielle Ausstattung der Menschen mit digitalen Endgeräten und ihren Zugängen zu Nutzungsmöglichkeiten, ihre digitalen Kompetenzen sowie die konkreten Nutzungsbereiche, Nutzungsintensitäten und den individuellen Nutzungs- und Ausschlusserfahrungen, die Menschen in Wohnungsnotlagen machen. In einem trialogischen Prozess arbeiten Wissenschaft, Expert:innen aus dem Handlungsfeld der Wohnungsnotfallhilfen und Menschen in Wohnungsnotlagen zusammen.
Konzeption und Pilotierung einer Berichterstattung über die gesundheitliche Situation bei Menschen ohne eigenen Wohnraum
Auftraggeber
Land Berlin
Laufzeit
Mai 2026 bis Dezember 2027
Gegenstand
Im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege konzipiert und pilotiert ein Team der GISS zwischen Mai 2026 und Dezember 2027 die neue Berichterstattung über die gesundheitliche Situation bei Menschen ohne eigenen Wohnraum (GBE Wohnungslosigkeit) in Berlin. Die Berichterstattung stützt sich auf die Daten der niedrigschwelligen Ambulanzen für wohnungslose und nicht-versicherte Menschen und soll durch weitere Daten zur gesundheitlichen Versorgung von wohnungslosen Menschen sowie durch qualitative Erhebungen ergänzt werden. Ein breit angelegter Beteiligungsprozess bezieht Akteure aus den Wohnungsnotfallhilfen und aus dem Gesundheitssystem ein. Menschen ohne Wohnung beteiligen sich in Forschungswerkstätten an der Entwicklung von Gesundheitsindikatoren. Ende 2027 liegt voraussichtlich der Pilotgesundheitsbericht vor.
Landesinitiative "Endlich ein ZUHAUSE!" 2026/2027
Auftraggeber
Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
Laufzeit
Juni 2026 bis Juli 2027
Gegenstand
Die GISS setzt auch im achten und neunten aufeinanderfolgenden Jahr die wissenschaftliche Begleitung der nordrhein-westfälischen Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“ fort.