CLS Care Leaver Statistics
Auftraggeber
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Laufzeit
Mai 2021 bis Dezember 2029
Gegenstand
Das Forschungsvorhaben Care Leaver Statistics untersucht über eine Längsschnittstudie die soziale Teilhabe im Lebenslauf nach einer stationären erzieherischen Hilfe (Heimerziehung und Pflegefamilien) außerhalb der Herkunftsfamilie. In der Studie werden insgesamt 2.000 junge Menschen (je 1.000 aus Pflegefamilien und Heimen), die an der Schwelle zum Care-Leaving stehen, über sieben Jahre regelmäßig kontaktiert. Dabei werden sehr unterschiedliche Dimensionen ihres Lebens über persönliche Interviews erfasst.
Die Studie wird gemeinschaftlich durchgeführt von der GISS, der Universität Hildesheim, dem Deutschen Jugendinstitut in München (DJI und der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGFH) in Frankfurt.
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Wissenschaftliche Begleitung der fachlichen Entwicklung der Wohnungslosenhilfe Rheinland-Pfalz 2024-2028
Auftraggeber
Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung des Landes Rheinland-Pfalz
Laufzeit
Januar 2024 bis Dezember 2028
Gegenstand
Anknüpfend an die bisherige Zusammenarbeit begleitet die GISS auch in den Jahren 2024 bis 2028 den Entwicklungsprozess der Wohnungslosenhilfe des Landes Rheinland-Pfalz. Neben der Beratung und wissenschaftlichen Begleitung übernimmt die GISS auf dem Weg zur Ausgestaltung eines Landesrahmenvertrages nach § 80 für die Hilfe nach § 67 SGB XII moderierende und koordinierende Aufgaben. Die GISS berät einzelne Träger im Hilfesystem und setzt Fachveranstaltungen und Workshops um.
Evaluation der Leistungstypen in den Hilfen nach § 67 SGB XII in Berlin
Auftraggeber
Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung des Landes Berlin
Laufzeit
März bis Dezember 2024
Gegenstand
Das Land Berlin hat die GISS ab März 2024 mit einer Evaluation der Leistungstypen in der Hilfe nach 67 §§ SGB XII beauftragt. Mit Aktenanalysen in allen Berliner Bezirken, Interviews und Fokusgruppen sowie überregionalen Vergleichen soll ermittelt werden, inwieweit die Finanzierungsvorgaben noch den veränderten Bedarfen unterschiedlicher Zielgruppen von Wohnungslosen entsprechen, die notwendige Flexibilität der Hilfen ermöglichen und welche Veränderungsnotwendigkeiten sich ergeben.
Evaluation „Betrieb dezentraler Notübernachtungsstellen für Jungerwachsene“ (NÜST)
Auftraggeber
Freie und Hansestadt Hamburg
Laufzeit
Juli 2025 bis Juli 2027
Gegenstand
Die Freie und Hansestadt Hamburg bietet seit Mitte 2024 eine dezentrale Notübernachtungsstelle für Jungerwachsene an. Erfolg, Wirkung und Kosteneffektivität dieses Modellprojekts wird die GISS im Rahmen einer Evaluation bewerten und Empfehlungen zur Verbesserung mit Blick auf eine Verstetigung des Projekts formulieren.
Konzept für den Umgang mit marginalisierten Gruppen im öffentlichen Raum in Mönchengladbach
Auftraggeber
Stadt Mönchengladbach
Laufzeit
Oktober 2025 bis September 2026
Gegenstand
Die GISS plant und moderiert einen breit angelegten Beteiligungsprozess zur Entwicklung eines ganzheitlichen Konzeptes zum Umgang mit „marginalisierten Gruppen‘“ im öffentlichen Stadtraum Mönchengladbachs. Künftige Maßnahmen der Stadt sollen einerseits die Bedürfnisse von wohnungslosen, suchtkranken und psychisch erkrankten Menschen aufgreifen, die sich tagsüber und/oder nachts im öffentlichen Raum aufhalten. Sie sollen zum anderen die Anforderungen der Stadtgesellschaft“ berücksichtigen und müssen daher Interessen unterschiedlicher Nutzer*innen-Gruppen im öffentlichen Raum in Ausgleich bringen. Auf der Grundlage einer umfangreichen Bestandsaufnahme, einer gemeinsamen Bedarfsanalyse mit betroffenen Menschen sowie Beteiligten aus Politik, Verwaltung und Hilfesystem und Recherchen in anderen Kommunen entwickelt die GISS ein Gesamtkonzept.
Evaluation „Flexible Hilfen“ Darmstadt
Auftraggeber
Regionale Diakonie Südhessen
Laufzeit
April 2026 bis April 2028
Gegenstand
Das Projekt „FlexHi“, ein Modellprojekt der Regionalen Diakonie Südhessenin Kooperation mit dem Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) und dem Amt für Soziales und Prävention der Wissenschaftsstadt Darmstadt widmet sich den Bedarfslagen psychisch erkrankter, wohnungsloser Menschen. Die GISS übernimmt die Evaluation und nimmt Wirkung und Erkenntnisse in den Fokus, auchb im Hinblick auf eine evtl. Verstetigung des Modellprojektes in der Zukunft.
„WG Zuhause“ Wilhelmshaven
Auftraggeber
Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit mbH Wilhelmshaven (GPS)
Laufzeit
März 2026 bis Januar 2030
Gegenstand
Das Projekt „WG Zuhause“ der Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit mbH Wilhelmshaven (GPS) hat für den Träger der Eingliederungshilfe in Niedersachsen ein Modellkonzept konzipiert, das vier Personen in einem besonderen ambulanten Setting versorgen soll. Es richtet sich an Menschen, die zuvor überwiegend in größeren Wohnstätten und Wohngruppen lebten und in anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen oder in Tagesförderstätten arbeiten. Mit dem neuen Projekt soll ein neuer Leistungstyp geschaffen werden, der diese jungen Erwachsenen in den Blick nimmt und ihnen eine assistierende Wohnform bietet, die ihre Bedürfnisse berücksichtigt. Die GISS begleitet das Projekt in einer vierjährigen Evaluation.
Wissenschaftliche Begleitung des NRW-Aktionsprogramms „Hilfen in Wohnungsnotfällen” 2026
Auftraggeber
Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen
Laufzeit
Januar bis Dezember 2026
Gegenstand
Mit dem Aktionsprogramm „Hilfen in Wohnungsnotfällen“ unterstützt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen bereits seit 1996 Kommunen und freie Träger der Wohlfahrtspflege bei der Arbeit für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen. Dazu werden beispielgebende Modellprojekte, der Transfer der Erfahrungen und Erkenntnisse, die jährliche Wohnungsnotfallberichterstattung sowie Workshops und Untersuchungen gefördert. Die wissenschaftliche Begleitung des Aktionsprogramms liegt auch im Jahre 2026 bei der GISS.