Teambild von Katharina Brüchmann
Katharina Brüchmann

„Nicht alles, was zählt, ist zählbar, und nicht alles, was zählbar ist, zählt.“ (Albert Einstein)

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Telefon: 0421-334708-80

Telefax: 0421-3398835

E-Mail: kb@giss-ev.de

Ausbildung

Diplom-Studium der Sozialpädagogik und Sozialarbeit an der Evangelischen Fachhochschule der Diakonenschaft des Rauhen Hauses
Masterstudium Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession (Master of Social Work) am MRMA Berlin

Praxis

Seit 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung e.V.
Langjährige Berufserfahrung in der Wohnungslosenhilfe
Lehrerfahrung an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie, Hamburg

Arbeitsschwerpunkte

Wohnbegleitende Hilfen, Kooperation mit der Wohnungswirtschaft, Soziale Teilhabe,
Selbsthilfe, Partizipation, Qualität sozialer Dienste

Aktuelle Projekte

Auftraggeber

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen

Laufzeit

Juli 2020 bis November 2021

Gegenstand

Nordrhein-Westfalen setzt seit vielen Jahren einen besonderen sozialpolitischen Schwerpunkt auf die Bekämpfung von Wohnungslosigkeit. Zum Engagement des Landes, das bundesweit als vorbildlich gilt, gehört seit 2011 auch die jährliche Wohnungslosenberichterstattung/-statistik des Landes. Es bleibt jedoch ein Dunkelfeld: Nicht institutionell untergebrachte Wohnungslose ohne Kontakt zu Beratungsstellen werden bislang nicht erfasst .Eine Befragung in ausgewählten Städten und Regionen des Landes sollen in der letzten Juniwoche 2021 Licht ins Dunkel bringen. Die Befragung soll einerseits eine bessere quantitative Einschätzung zur Größenordnung des Problems gewinnen, als es sie bisher gibt. Sie soll andererseits dazu beitragen, Lebenslagen, Wünsche und Bedarfe von Menschen erheben, die verdeckt wohnungslos sind oder die in NRW auf der Straße leben. 

Auftraggeber

Diakonie Mönchengladbach gGmbH

Laufzeit

Juni 2020 bis Februar 2022

Gegenstand

Gefördert durch das Landesprogramm „Wohnungslosigkeit vermeiden – dauerhaftes Wohnen sichern“ des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen führt das Diakonische Werk in Mönchengladbach ab Anfang 2020 für drei Jahre das Projekt „Frauenspezifische Kontaktsuche und Kontaktpflege durch aufsuchende Sozialarbeit und Krankenpflege von wohnungslosen Frauen in ihrer Lebenswelt und Hinführung zu eigenem Wohnraum“ durch. Es erprobt aufsuchende Modelle der Kontaktaufnahme zu wohnungslosen Frauen, die trotz bestehender Strukturen der frauenspezifischen Beratung und der Streetwork nicht oder nur schwer erreicht werden. Ein Schwerpunkt des Konzepts liegt auf der gesundheitlichen Versorgung von (verdeckt) wohnungslosen Frauen. Dieses Vorhaben wird die GISS projektbegleitend evaluieren.

Auftraggeber

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Laufzeit

05/2020 bis 11/2021

Gegenstand

Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat im Juni 2019 die Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“ ins Leben gerufen, um Wohnungslosigkeit und Wohnungsnotlagen in NRW auf der Grundlage eines umfassenden Konzepts sowie eines Aktionsplans strategisch zu bekämpfen. Die konzeptionellen Grundlagen der Initiative, die – wissenschaftlich begleitet durch die GISS – im Jahr 2019 gelegt wurden, sollen im Jahr 2020 und 2021 weiterentwickelt werden. Der Umsetzungsprozess auf der Landesebene und auf kommunaler Ebene wird wissenschaftlich und organisatorisch unterstützt und begleitet. Fachliche Schwerpunkte sind die weitere Kooperation mit der Wohnungswirtschaft, die Beratung, Unterstützung und Begleitung der Projektumsetzung in 20 geförderten Kreisen und kreisfreien Städten, die Begleitung, Koordination und Verzahnung von MAGS-internen Aktivitäten sowie die Begleitung, Koordination und Verzahnung der Landesinitiative mit Handlungsfeldern in anderen Landesressorts.
 

Gegenstand

Das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung in Rheinland-Pfalz ist zuständig für die Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten nach §§ 67 ff. SGB XII. Mit dem hier beauftragten Projekt soll der bereits eingeleitete Prozess der Weiterentwicklung dieser Hilfen (siehe Rahmenempfehlungen Rheinland-Pfalz) fortgesetzt werden. Ziele sind die Dezentralisierung von stationären Hilfen, der Aufbau ambulanter Strukturen, die Schaffung vergleichbarer Angebote im Land und die Verzahnung der Angebote mit den Wohnungsnotfallhilfen der Kommunen. Die GISS übernimmt die wissenschaftliche Begleitung. 

Veröffentlichungen

  • Brüchmann, Katharina: Wohnen mit Begleitung – ein Beispiel erfolgreicher Wohnungsintegration in Kooperation mit der Wohnungswirtschaft. In: Keicher, Rolf; Gillich, Stefan (Hg.), Wenn Würde zur Ware verkommt. Soziale Ungleichheit, Teilhabe und Verwirklichung eines Rechts auf Wohnraum, 2014, 119-128.
  • Brüchmann, Katharina; Mielke, Burkhard: Das Hamburger Aktionsbündnis gegen Wohnungsnot. Chancen und Grenzen wohnungspolitischer Lobbyarbeit für obdach- und wohnungslose Menschen. In: wohnungslos, 2014, 10-13.