Befragung wohnungsloser Menschen in NRW

Wer gehört zu den Zielgruppen, die befragt werden sollen?

20.04.2021 Als Menschen, die ohne institutionelle Unterbringung wohnungslos auf der Straße leben, werden Personen gezählt und befragt, die in den letzten sieben Tagen vor der Befragung überwiegend auf der Straße, in Parks oder unter Brücken genächtigt haben oder in notdürftigen Behelfsunterkünften etwa in Hauseingängen, in Kellern, in Abbruchhäusern, Autowracks oder Zelten untergekommen sind.

Als „verdeckt Wohnungslose“ sollen diejenigen Personen erfasst werden, die in den letzten sieben Tagen vor der Befragung vorübergehend in der Wohnung von Bekannten oder Verwandten untergekommen sind, dort aber nicht ihren ständigen Wohnsitz haben, sondern aufgrund einer Wohnungsnotlage dort Zuflucht suchen. Häufig wird diese Form der informellen Überbrückung einer Wohnungsnotlage auch als „Sofa-Hopping“ oder „Couch-Surfing“ bezeichnet. Wesentlich dabei sind das Fehlen eines eigenen Mietvertrages und das Fehlen der mit der eigenen Wohnung verbundenen Sicherheit und Privatsphäre; die verdeckt wohnungslosen Menschen sind auf den guten Willen ihrer Gastgeber/-innen angewiesen.