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 Aktuelle Projekte
Titel:     Migrantinnen und Migranten in Krefeld - Bestands- und Bedarfsanalyse zu Art, Umfang und Trägern der Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund
Auftrag-
geber:
    Stadt Krefeld, Integrationsbüro
Laufzeit:     September 2011 bis Juni 2012
Gegen-
stand:
    Im Rahmen der Weiterentwicklung der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund findet eine Bestandsanalyse zu den bisherigen Angeboten sowie eine Ermittlung des Bedarfs an Unterstützungs-leistungen, erforderlichen Organisationsstrukturen usw. statt. Dabei werden mittels einer teilstandardisierten Vollerhebung sämtliche öffentlichen und freien Träger sowie die Migrantenselbstorganisationen (MSO) in die Untersuchung einbezogen. Das Ergebnis wird ein differenzierter Überblick über die Trägerlandschaft in Krefeld und deren Aktivitäten sein. Ergänzt wird dies durch qualitative Untersuchungs-methoden, mit denen der Bedarf insbesondere der MSO ermittelt wird. Beides soll in das Handlungsprogramm für das Integrationsbüro fließen.

Ergänzt wird dies durch die Erfassung, Systematisierung und Aufberei- tung sämtlicher Angebote für Migrantinnen und Migranten, differenziert nach verschiedenen Kriterien und Adressaten (Geschlecht, Sprache, Ethnie usw.), in einem Handbuch, dass sowohl als Druckversion wie auch als Informationsportal des Integrationsbüros allen zugänglich gemacht wird.

Das Projekt wird vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.



Titel:     Entwicklung und Implemtierung von interkulturellen Standards im System der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung in Oberhausen
Auftrag-
geber:
    Stadt Oberhausen, Jugendamt und soziale Angelegenheiten
Laufzeit:     Oktober 2011 bis April 2012
Gegen-
stand:
    In dem Projekt entwickeln – anknüpfend an ein vorausgegangenes Projekt zur Entwicklung interkultureller Standards in der Erziehungshilfe – öffentliche und freie Träger im Bereich der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung gemeinsame und für alle beteiligten Institutionen verbindliche interkulturelle Standards für die Bereiche Organisation, Personalentwicklung, Angebote, Kooperation und Monitoring.

Das Projekt wird vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.



Titel:     Wohnraum für eine Stadt ohne Obdach
Auftrag-
geber:
    Evangelische Diakoniestiftung Herford
Laufzeit:     Dezember 2011 bis Februar 2014
Gegen-
stand:
    In Herford wird gemeinsam von öffentlichen und freien Trägern das Ziel einer „Stadt ohne Obdach“ verfolgt. Durch verschiedenste präventive wie kurative Aktivitäten konnte die Zahl der von Wohnungslosigkeit betroffenen Haushalte drastisch reduziert und bis auf ein letztes verbliebenes städtisches Obdach auch die Unterkünfte geschlossen werden.

Mit dem Projekt, das wissenschaftlich von uns evaluiert wird, soll nun der Versuch unternommen werden, die verbliebenen – zumeist mehrfach beeinträchtigten – akut Wohnungslosen in einem Wohnbau- projekt mit Normalwohnraum zu versorgen. Dabei handelt es sich um Menschen, denen häufig die so genannte „Wohnfähigkeit“ abge- sprochen wird, die also für gemeinhin als nicht oder nur sehr schwierig in normale Wohn- und Lebensverhältnisse zu reintegrieren gelten.

Das Vorhaben wird in Form einer klassischen Prozess- und Ergebnis- evaluation mit qualitativen und quantitativen Methoden durchgeführt. Einbezogen werden die Betroffenen und die professionellen Akteure (Wohnungsbauträger, Sozialträger und Kommune).

Das Projekt wird vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.



Titel:     Evaluation der Heilpädagogischen Tagesgruppen in der Stadtgemeinde Bremen
Auftrag-
geber:
    Freie Hansestadt Bremen, Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen
Laufzeit:     Oktober 2011 bis August 2012
Gegen-
stand:
    Bewertung der Heilpädagogischen Tagesgruppen (HTG) im Rahmen einer Prozess- und Wirkungsanalyse. Nach der Feststellung der Qualitäten der Hilfe wird die Frage nach der Zukunft der HTG geprüft unter Verfolgung des Gedankens der Inklusion. Ist es möglich, dass die Hilfe, die die Kinder im Rahmen der Betreuung in einer Gruppe bekommen, auf die Arbeit in einer Ganztagsgrundschule übertragbar ist? Wenn ja, wie müsste die Hilfe dann implementiert werden?


Titel:     Housing First Europe
Auftrag-
geber:
    Nationale Wohlfahrtsverwaltung (Socialstyrelsen) der dänischen Regierung (das Projekt wird von der Europäischen Kommission zu 80 % gefördert)
Laufzeit:     August 2011 bis Juli 2013
Gegen-
stand:
    Mit dem Projekt sollen die Erfahrungen und Evaluationsergebnisse aus Projekten ausgewertet werden, die in den fünf europäischen Städten Amsterdam, Budapest, Kopenhagen, Glasgow und Lissabon den „Housing First“-Ansatz erproben. Mit diesem Ansatz wird auch Wohnungslosen mit schwerwiegenden Problemen (Sucht, psychische Erkrankung, Doppeldiagnosen) ein umgehender Zugang zu normalem und dauerhaftem Wohnraum und bedarfsgerechten wohnbegleitenden Hilfen ermöglicht. Wegen deutlich besserer Ergebnisse als in traditionellen Stufensystemen ist der Ansatz in den USA zu besonderer Bekanntheit gelangt und findet dort, wie auch in Kanada und Australien, zunehmende Verbreitung. Neben dem Evaluierungs- und Forschungsstrang von Housing First Europe dient ein zweiter Strang des Projektes dem Erfahrungsaustausch mit Housing-First-Projekten aus fünf weiteren Städten (Dublin, Gent, Göteborg, Helsinki und Wien) sowie einer Steuerungsgruppe, der unter anderem auch der Gründer von „Pathways to Housing“ (Prototyp von Housing First in New York), Dr. Sam Tsemberis, namhafte europäische Wohnungslosenforsche-rinnen und -forscher und FEANTSA angehören. Mehr zu diesem Projekt hier


Titel:     Fortschreibung der Sozialberichterstattung der Stadt Duisburg - Themenschwerpunkt: "Kinder und Jugendliche"
Auftrag-
geber:
    Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg
Laufzeit:     Juli 2011 bis August 2012
Gegen-
stand:
    Das Projekt besteht aus zwei Teilen. Zum einen wird der Datenreport der vorausgegangenen Sozialberichte fortgeschrieben, zum anderen wird sich dem Schwerpunktthema "Lebenslage von Kindern und Jugendlichen in Duisburg" mehrdimensional mit quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden gewidmet.


Titel:     Konzeptionelle Neuausrichtung, Implementierung und Evaluation der Hilfen für wohnungslose und chronisch suchtabhängige Personen im Bereich "Wohnen und Beraten" der Diakonischen Gesellschaft Wohnen und Beraten Kästorf/Gifhorn
Auftrag-
geber:
    Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten Kästorf
Laufzeit:     Mai 2011 bis Dezember 2012
Gegen-
stand:
    In dem Projekt werden neue Formen bedarfsgerechter Hilfen für Wohnungslose und chronisch Suchtabhängige entwickelt und modellhaft erprobt. Es findet ein massiver Abbau stationärer Versorgungsformen bei gleichzeitigem Ausbau differenzierter ambulanter Hilfen statt.

Das Vorhaben wird vom Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration des Landes Niedersachsen gefördert.



Titel:     „You@tel Duisburg – ein niedrigschwelliges Angebot für junge erwachsene wohnungslose Frauen und Männer im Alter zwischen 16 und 25 Jahren“ – wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Projektes
Auftrag-
geber:
    Diakoniewerk Duisburg GmbH
Laufzeit:     Januar 2010 bis Dezember 2012
Gegen-
stand:
    In dem Projekt geht es um jungerwachsene Menschen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren, die wohnungslos sind oder sich in prekären Wohnverhältnissen aufhalten und neben der Unterkunft eine adäquate Hilfe benötigen, um für sich eine Lebensperspektive entwickeln zu können. An der Schnittstelle zwischen den Zuständigkeitsbereichen nach SGB II, SGB VIII und SGB XII greifen die erforderlichen Hilfen meist nur sehr unzureichend.

Mit Unterstützung des MAIS NRW erprobt das Diakoniewerk über drei Jahre einen neuen Hilfeansatz, in dem die jungen Menschen im so genannten You@tel leben und mit entsprechender Unterstützung eine Perspektive entwickeln können.



Titel:     „Mobile Mieterhilfe – Einkommensberatung“ – wissenschaftliche Begleitung des Projektes zur Wohnraumsicherung
Auftrag-
geber:
    v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel, Bielefeld
Laufzeit:     Dezember 2009 bis Juli 2012
Gegen-
stand:
    In dem Modellprojekt geht es sowohl um die frühzeitige als auch die nachhaltige Hilfe für Haushalte, denen aufgrund finanzieller Probleme ein Wohnungsverlust droht. Im Rahmen des dreijährigen – vom MAIS NRW geförderten – Vorhabens kooperieren zwei soziale Träger mit verschiedenen Bielefelder Wohnungsunternehmen und der Stadt Bielefeld. Im Zentrum steht dabei eine aufsuchende Arbeit, mit der die Effizienz vergleichbarer Präventionsstrategien erhöht werden soll, sowie die Erprobung neuer Formen der Budegtberatung.


Titel:     „Obdachlosigkeit verhindern – Weiterentwicklung der Hilfen in Wohnungsnotfällen“ – Begleitung und Moderation der Koordi- nierungsgruppe und verschiedener Module des Aktions- programms des Landes Nordrhein-Westfalen
Auftrag-
geber:
    Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales MAIS) des Landes Nordrhein-Westfalen
Laufzeit:     Oktober 2009 bis Dezember 2012
Gegen-
stand:
    Das neu aufgelegte Landesprogramm „Obdachlosigkeit verhindern – Weiterentwicklung der Hilfen in Wohnungsnotfällen“ des MAIS NRW wird von einer Expertengruppe begleitet, deren Beratung, Moderation und Koordination von der GISS durchgeführt wird.


Titel:     Externe Evaluation der Hilfen zur Erziehung im Landkreis Osnabrück
Auftrag-
geber:
    Fachdienst Jugend des Landkreises Osnabrück
Laufzeit:     Januar 2008 bis voraussichtlich Dezember 2012
Gegen-
stand:
    Einführung einer externen Evaluationsinstanz auf der Basis einer gemeinsamen Entwicklung von Jugendamt und freien Trägern. Die evaluierende Stelle (EJO: Evaluation der Jugendhilfe im Landkreis Osnabrück) ist dem Fachdienst angegliedert, agiert aber gleichwohl von ihm unabhängig. In einem Pilotprojekt wurden Materialien zur Evaluation entwickelt, die den gesamten Hilfeverlauf abdecken und eine Nach- haltigkeitsuntersuchung sechs Monate nach Beendigung der Hilfe vorsehen. Letzteres erfolgt auf der Basis von qualitativen Leitfaden- interviews. Die GISS war an der Entwicklung des Verfahrens in der Pilotphase beteiligt und übernimt nun die Implementierung, die Qualifikation der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der EJO und wird in der ersten Zeit die Auswertung der Daten übernehmen.